Volleyball - 2. Herren

Die zweite Herrenmannschaft des TSC Eintracht Dortmund besteht seit 2008 und ging aus der damaligen männlichen A-Jugend hervor.

Nach anfänglichen Auf- und Abstiegen konnte sich die 2. Herrenmannschaft seit der Saison 2012/2013 erfolgreich in der Bezirksliga etablieren. In der Saison 2016/2017 konnten die 2. Herren dann erstmals als Meister der Bezirksliga den Aufstieg in die Landesliga feiern!

Auf Grund beruflich bedingter Abgänge in der letzten Saison freut sich die 2. Herrenmannschaft immer über neue Mitspieler!
Interessenten sind jederzeit eingeladen beim Training vorbei zu schauen. Die Trainingszeiten sind Dienstags 19.15 Uhr - 21:15 Uhr und Donnerstags 18:00 Uhr - 20:00 Uhr in der Halle West. Wenn Sie vorab Fragen habt, wendet Sie sich bitte an unseren Trainer oder Mannschaftsveranwortlichen.


22.04.2017

Motivierte Truppe sucht Trainer für die Landesliga

Die 2. Herren suchen nach einem Trainer für neue Herausforderungen

Nachdem Aufstieg in die Landesliga haben sich die 2. Herren entschlossen, einen Trainer zu suchen, um sich bestmöglichst auf neue Herausforderungen vorzubereiten. Bislang haben wir immer mit einem Spielertrainer gearbeitet und würden uns freuen, einen "Vollzeitrainer" zu bekommen!

Wir sind eine motivierte Truppe mit guter Trainingsbeteiligung, die Lust auf die neue Saison in der Landesliga hat und offen für neue Konzepte in der Trainingsgestaltung ist.

Bei Interesse meldet euch bitte bei unserem Mannschaftsverantwortlichen Dennis Bischoff!

21.04.2017

2. Herren beenden erfolgreiche Saison mit knapper Niederlage gegen Werne

SC Werne - TSC Eintracht Dortmund II 3:2 (22:25, 19:25, 25:19, 25:16, 15:8)

„Ut desint vires tamen est laudanda voluntas“ - Wenn auch die Kräfte fehlen, ist der Wille dennoch zu loben.

Zum letzten Spiel der Saison trafen am Sonntag die beiden Spitzenteams der Liga aufeinander. In Werne ging es für Beide um nicht mehr, als ein schönes Spiel und einen bewegungsreichen Sonntagmorgen. Angeführt vom standesgemäßen Trainer Roland Broll traf, trotz der sportlichen Bedeutungslosigkeit dieses Spiels, eine elf-köpfige Mannschaft der Eintracht in Werne ein. Nach kurzer Stippvisite des örtlichen Baggermuseums und der Werner Backstube, betrat man pflichtbewusst das dortige Freudenhaus des Volleyballs. Die routinemäßig durchgeführte Begutachtung der Halle ließ die Dortmunder mit einer wichtigen Erkenntnis zurück: Es würde ausreichend Mettbrötchen geben. Die geringe Höhe der Hallendecke sollte sich im Laufe des Spiels jedoch als der wesentlichere Faktor in den Ballstaffetten der Blau-Weissen herausstellen.

Der Erste Satz ist schnell zusammengefasst. Die Dortmunder starteten grundsolide mit einer bockstarken Annahme von Memian Sulaiman und einer guten Angriffsquote der beiden TSC-Urgesteine Ole Wirtz und Christoph Grütering. Der, nach langer Verletzungspause ins Team zurückgekehrte Außenspieler, Thorsten Trapp spielte zudem wie aufgedreht und ließ dem Werner Block mit seinen brutalen Schmetterschlägen selten eine Chance. Die junge Truppe aus Werne hatte leichte Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und konnte Agilitätsvorteile zunächst nur selten in Punkte ummünzen. Gefühlt die Hälfte der Angriffe blieb im Netz hängen. So stand es am Ende 25:22 für die Gäste aus der Ruhr-Metropole - frenetisch gefeiert von den zwei mitgereisten Fans, die sich während der Sätze jedoch meistens ihrer Leidenschaft zum Selfie-machen hingaben.

Für den Zweiten Satz warf Trainer Roland Broll die Rotationsmaschine an. Mit Garik Karoyan und Wilhelm Pischke über Außen, änderte sich wenig am Spielverlauf. Weiterhin schnurrte der gutgeölte Eintrachtmotor wie ein verwöhnter Stubenkater - durch die Auswechslung von Kraftbolzen Thorsten Trapp jedoch mit deutlich weniger PS. Die Gastgeber wurden dennoch merklich stärker und die Annahme der Dortmunder etwas unpräziser. Der ein oder andere Ball sprang nun an die Hallendecke, deren Höhe sich in etwa mit der, eines Kohleschachtes in Dortmund Kruckel vergleichen lässt. Kurz vor Ende des Zweiten Satzes sah man Zuspieler Nabil BenFraj mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Bank zu humpeln. Nach kurzer Absprache mit dem Trainer war klar, dass das Spiel für den gewohnt ballsicheren und in sich ruhenden Altmeister des Bälle-Servierens vorbei sein würde. Christoph Grütering übernahm und konnte auf der ihm ungewohnten Position als windelweicher Passgeber überzeugen. So konnte auch der Zweite Satz in trockene Tücher gelegt werden. 

Mit zwei Gewinnsätzen im Rücken zog die Leichtfertigkeit in das Dortmunder Spiel ein. Und die Werneraner witterten, ob der prekären Annahmedefizite der TSC, wieder Morgenluft. Der Wille war den Eintrachtmannen keineswegs abzusprechen, doch das Momentum und die stärkere innere Überzeugung, zu gewinnen, nun auf Seiten der Gastgeber. Der Dritte Satz musste daher abgegeben werden. Geschenkt! In der Besprechung für den anstehenden Satz war die Stimmung dennoch großartig. Der Ehrgeiz zu gewinnen war nun deutlich dem Wunsch nach einem langem Spiel, in dem jeder seine Spielanteile bekommen konnte, gewichen. Roland Broll schnürte also nun selbst das Schuhwerk, um auf Außen zu wirbeln und auch Thorsten Trapp bekam noch einmal die zweite Luft und zimmerte wie aufgezogen drauflos. Doch Werne hatte sich stabilisiert und konnte nun vermehrt sowohl im Angriff als auch in der Abwehr die Luftduelle für sich entscheiden. Ganz im Sinne der mehrheitlich vertretenen Werner-Fans, bekam das Spiel nun endgültig eine Wendung. So musste man aus eintrachtscher Sicht, ohne sich irgendwelche Vorwürfe machen zu müssen, auch diesen Satz abgeben.

Es ging ins Tie-Break. Mit fünf Punkten Rückstand war dieser nach nur wenigen gespielten Bällen schon früh entschieden. Das Aufeinandertreffen plätscherte damit so langsam aus. So manch einer der Zuschauer mag aus seinem Mittagsschläfchen hochgeschreckt sein, als die Werneraner urplötzlich in einer Jubeltraube umherhüpften und den Sieg im letzten Saisonspiel feierten. 

Nach Shake-Hands und Beglückwünschungen ging es wieder zurück in die heimischen Gefilde nach Dortmund. Was bleibt sind die Erinnerungen an einen schönen Sonntagsausflug im stets mausgrauen Volleyballtrikot und die Wertschätzung der großzügigen Hallenhöhe in der Eintrachthalle.

Es spielten: Broll, Sulaiman, Ben Fraj, Karoyan, Grütering, Pischke, Niebes, Trapp, Wirtz, Garcia Carballo, Ernesti

Spielbericht: Willi Pischke

19.03.2017

Die 2. Herren machen den Aufstieg in die Landesliga perfekt!

TSC Eintracht Dortmund II - Soester TV II 3:1 (25:19; 23:25; 25:8; 25:16)

Der frühe Samstag Nachmittag begann vielversprechend. Ausgeschlafen und pünktlich erschienen die elf Mannen der TSC im Tempel des gepflegten Volleyballs, der Halle West, zum vorentscheidenden Spiel um den Aufstieg in die Landesliga. Nach einer bisher sehr erfolgreichen Saison wollten sich die Blau-Weißen um Spielertrainer Ole Wirtz mit einem Sieg gegen die Veteranen des TV Soest vor eigenem Publikum mit der Meisterschaft der Bezirksliga belohnen. Alles war angerichtet: Die zahlreichen Spielerfrauen und der Fanblock des zunächst von der Bank startenden Zuspielers Marco Lafrentz sorgten für einen brodelnden Hexenkessel und die entsprechende Motivation. Personell konnte die Eintracht aus dem Vollen schöpfen. Weder körperliche Gebrechen, die dem ein oder anderen Dortmunder in den letzten Wochen das Leben schwer gemacht haben, noch Spätfolgen freitaglicher Alkoholexzesse waren den Spielern des TSC anzumerken.

Dementsprechend solide und unaufgeregt ging man im ersten Satz zu Werke. Die Blau-Weißen machten klar, dass man keinerlei Zweifel am Sieg in eigener Halle aufkommen lassen würde. Angeführt vom gewohnt stark aufspielenden Fabian Wolf konnte man sich pö a pö einen soliden Vorsprung aufbauen und den ersten Satz mit 25:19 für sich entscheiden. In Erinnerung bleibt eine Wahnsinnsaktion, in der Zuspieler Nabil BenFraj den sechsten Gang einlegte und einen schon verloren geglaubten Ball in so formvollendeter Eleganz vom Boden kratzte, dass seither das Dortmunder Ballett-Ensemble um den Tunesier buhlt. Auch die starke Aufschlagserie von Christopher Grütering soll hier Erwähnung finden. Mit seinen weichen, präzisen Angaben brachte er die gegnerischen Reihen zur Verzweiflung und sorgte dafür, dass sich die Dortmunder Mitte des Satzes entscheidend absetzen konnten.

Was im zweiten Satz passierte, wird in die Volleyballgeschichte als „Soester Ballistik-Experiment“ eingehen. Ohne jegliche Blockgegenwehr testete insbesondere der Außenangriff der Soester die Flugeigenschaften des Spielgeräts. Gegen die meist diagonal geschlagenen Bälle wussten sich die Dortmunder nicht zu helfen. Ehe man sich versah waren die Soester zeitweise mit 8 Punkten davongezogen. Doch dann wurde es wider Erwarten noch einmal spannend. Fabian Wolf, der mittels ferngesteuertem Ball vier Aufschläge durch Netzroller in Punkte ummünzen konnte, sorgte dafür das der TSC auf zwei Punkte zum 22:20 herankam. Nun stand die Halle Kopf. Das Momentum blieb der Eintracht jedoch nicht lange hold und so musste man den Soestern den zweiten Satz mit 23:25 überlassen. Uha! Dachte sich manch einer im Eintracht-Dress. Das kann noch ein ziemliches Stück Arbeit werden. Doch es sollte anders kommen.

Die Ruhrpötter stellten um. Sie brachten mit Rafael Garcia mehr Stabilität in den Block. Raus musste der Jungspund Bendix Liman, der bei Fortführung seiner derzeitigen Entwicklungskurve im Bereich Sprunghöhe wohl demnächst beim Angriff mit dem Kopf am Hallendach anstoßen wird. Ein absoluter Lichtblick, auch im Hinblick auf die nicht jünger werdende, zum Teil an Arachibutyrophobie leidende alte Garde der TSCler. Getrieben von den Anfeuerungsrufen der Liebsten auf den Rängen und den starkstromgleich elektrisierenden Motivationsdarbietungen des eintrachtschen Mittelblockers Markus Grund spielten sich die Blau-Weißen in einen wahren Blutrausch. Das Ballgewitter, angeführt von Fabian Wolf, was fortan auf die Soester niederging wird wohl demnächst vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verhandelt. Am Ende des dritten Satzes stand das Ergebnis von 25:8 auf der Anzeigentafel.

Der Stecker der Soester war somit gezogen. Beim vierten und letzten Satz ließen es die Mannen aus dem Dortmunder Süden auch etwas ruhiger angehen und man konnte einen ungefährdeten 25:16 Sieg einfahren. Hierbei sei angemerkt, dass die einzige Konstante in der Saison 2016/17 einen erheblichen Anteil am Satzgewinn hatte: der wirtzsche Lob. Die Soester hatten Ball um Ball ein Dejavue-Erlebnis, als der hochgewachsene und hochbegabte Norddeutsche immer wieder über Außen anrauschte und in das Scheunentor große Loch hinter dem Soester Block legte. Das Spiel war somit entschieden. Der Aufstieg perfekt gemacht. Der Dank gilt insbesondere den Leuten, die neben dem spielerischen Erfolg für das Drumherum gesorgt haben. Deshalb auch ein herzliches Dankeschön an Coach Roland, für seine selten gelobte Tätigkeit als Planer und taktischer Strippenzieher.

Spielbericht: Willi Pischke

Es spielten: Pischke, Liman, Wolf, Wirtz, Garcia Caballo, Ernesti, Ben Fraj, Sulaiman, Lafrentz, Grütering, Grund

06.03.2017

2. Herren weiter auf Aufstiegskurs

TSC Eintracht Dortmund II - TSV Bigge-Olsberg 3:0 (25:13; 25:22; 25:21)

Die 2. Herren können mit einem Sieg im nächsten Heimspiel am 11. März vorzeitig den Aufstieg in die Landesliga sichern!

Gegen den tabellenvorletzten Bigge-Olsberg war ein Sieg für die 2. Herren Pflicht, um die Konkurrenten um Tabellenplatz 1 weiter auf Distanz zu halten. Dies gelang den 2. Herren auch, die einen ungefährdeten 3:0 Sieg gegen Bigge-Olsberg erspielen konnten und die Tabellenführung so weiter festigen konnten.

Gleichzeitig verlor TV Neheim überraschen mit 3:2 gegen den Soester TV. Durch diese Niederlage hat TV Neheim keine Chance mehr, den TSC einzuholen. Somit bleibt noch der Werner SC, der die Dortmunder in dieser Saison noch einholen kann und gegen den die 2. Herren im letzten Saisonspiel antreten müssen.

Die 2. Herren haben es jedoch selbst in der Hand, im nächsten Heimspiel gegen den Soester TV mit einem 3 Punkte Sieg den Aufstieg vorzeitig zu sichern. Der TSC freut sich über jeden Zuschauer und auf ein spannendes Spiel!