Volleyball - 1. Herren

Die 1. Herrenmannschaft spielt weiterhin in der Verbandsliga

Mit Beginn der Saison wurde die 1. Mannschaft zusammen mit der 2. Mannschaft neu aufgestellt. Neben ein paar Neuzugängen wurde die 1. Mannschaft durch mehrere Spieler der 2. Mannschaft verstärkt und gleichermaßen wurden Spieler aus der 1. Mannschaft in die 2. Mannschaft integriert, so dass in der Saison 2018/2019 beide Herrenmannschaften profitieren konnten und gestärkt in die Saison starten konnten.

Die 1. Mannschaft spielt in der Verbandsliga 3 des westdeutschen Volleyballverbands.


03.05.2019

Oberliga Relegation für die 1. Herren

Da der zweitplatzierte der Verbandsliga TV Dresselndorf den Gang in die Oberliga-Relegation nicht antreten möchte, dürfen die 1. Herren des TSC am Muttertagswochenende in die Saisonverlängerung gehen und gegen den zweitplatzierten der Parallelverbandsliga, Augustdorf, und dem Oberliga Relegationskandidaten, VV Human Essen IV, um einen Platz in der Oberliga kämpfen. Zunächst geht es für die 1. Herren am Freitag, 10. Mai, zum Auswärtsspiel nach Augustdorf, bevor der TSC am 12. Mai den VV Human Essen im TSC Sportzentrum begrüßen darf.

Egal wie erfolgreich das Wochenende für den TSC werden wird, es kann sicherlich ein sehenswertes Volleyballspiel erwartet werden! Bei freiem Eintritt ist jeder Gast und Fan des TSC herzlich eingeladen, die 1. Herren zu unterstützen!

07.03.2019

1. Herren im Tiebreak nicht zu schlagen

Soest - TSC Eintracht Dortmund 2:3 (21:25, 25:15, 25:23, 19:25, 10:15)

Die Erste Mannschaft der Eintracht durfte am Wochenende in Soest antreten. Die Gegner schienen hochmotiviert und erhofften mit der Unterstützung der zahlreichen Fans im Rücken, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren.
Der erste Durchgang entwickelte sich ähnlich knapp wie schon das gesamte Hinspiel: ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen wurde erst spät zugunsten der Dortmunder entschieden (25:21).
Dabei waren aber stets Unsicherheiten im Spiel des TSC zu bemerken. Multitalent Ole Wirtz – letztens noch als Mittelblocker aktiv – hatte heute in der Doppelrolle als Libero und Spielertrainer viel zu tun, seine Annahme und Abwehr auf das sehr flexibel agierende Angriffsspiel der Soester einzustellen. Dazu kam eine viel zu hohe Fehlerquote bei den eigenen Aufschlägen. Nach verpatztem Start in den zweiten Satz (2:9) konnten die Dortmunder dem Rückstand nur hinterherrennen (15:25).
Es folgte ein weiterer enger Durchgang mit glücklicherem Ende für Soest (23:25).
Mit einem Wechsel auf der Zuspielposition ging der TSC in den vierten Satz und erarbeitete sich durch zwei Aufschlagserien von Fabian Wolf den entscheidenden Vorsprung in einem widerum knappen Rennen (25:19).
Im Tiebreak waren es wieder Wolf, aber auch Lang und Laczkowski, die mit ihren Aufschlägen auf den unglücklich agierenden Libero der Soester den Sack zuschnürten und der Eintracht letztlich den Sieg bescherten.
Wichtige Randnotiz zu diesem Spiel: sogar der sonst so kritische Kapitän Andre Hoffmann war mit der Leistung des Schiedsgerichts zufrieden. Manche sprachen gar von der „besten Schiri-Leistung der Saison“.


Es spielten: Austrup, Birkhäuser, Görts, Grütering, Hoffmann (C), Laczkowski, Lang, Liman, Wirtz (L), Wolf

Laczkowski

17.02.2019

1. Herren verpassen Pokal Überraschung nur knapp

TuS Iserlohn - TSC Eintracht Dortmund 3:2 (25:22, 17:25, 25:20, 20:25, 15:10)

Nachdem sich das Lazarett mit erkrankten und verletzten Spielern in der vergangenen Woche nur bedingt gelichtet hatte, reiste die erste Herren mit sieben Spielern nach Gevelsberg um beim Bezirkspokal anzutreten. Im ersten Spiel setzte sich der Favorit mit einer soliden Leistung durch, sodass man es mit dem Oberligisten aus Iserlohn zu tun bekam. Eigentlich aufgrund der athletischen und spielerischen Unterlegenheit ein aussichtsloses Unterfangen. Andererseits, es ist Pokal. Ein vom Spiel des Vortages müder Gegner, sowie die wenig angsteinflößende Leistung im ersten Spiel ließen hoffen. Man könnte also sagen es lag etwas in der Luft.

Die Männer des TSC fanden direkt zum Start des ersten Satzes gut ins Spiel und kämpften hochmotivierten um jeden Ball. So konnte man das Spiel lange offen gestalten, bis sich der TUS Iserlohn gegen Satzende die entscheidenden Punkte sichern konnte. So weit so erwartbar. 

Auch im zweiten Satz zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Die Männer aus der Oberliga überzeugten mit schnellen Spiel und ihrer Athletik, welcher man gerade im Block auf den Außenposition wenig entgegensetzen konnte. Einziger Unterschied zum ersten Satz war jedoch, dass das allein nicht zum punkten reicht und die Dortmunder sich mit reinem Kampfeswillen eine 13:5 Führung erarbeiteten. An dieser Stelle merkte man eindeutig, dass die Männer des TSC in punkto Erfahrung mit staubigen Hallen und müden Beinen dem Gegner überlegen waren. Gewohnt souverän spielte man die Führung bis zum Satzende runter und verbuchte den eindeutigen 25:17 Satzgewinn.

Leider verstand der Gegner das man sich den Sieg am heutigen Tage dann doch verdienen musste. Trotz der gesteigerten Leistung des Gegners entwickelte sich ein ausgeglichener Satz in dem sich keine Mannschaft bis zum Stand von 18:18 entscheidend absetzen konnte. Da es sich hier um einen Spielbericht der ersten Herren des TSC Dortmund handelt, darf natürlich auch der obligatorische Satz zum Schiedsgericht nicht fehlen. Leider konnte man aufgrund der konsequent niedrigen technischen Linie nicht von der eigenen technischen Überlegenheit profitieren und musste sich mit 25:20 geschlagen geben. 

Mit Satzverlusten kannte man sich ja inzwischen aus und ging unbeeindruckt in den vierten Satz. Auch hier wurde der leistungstechnische Klassenunterschied gerade in Aufschlag und Annahme deutlich. Auf der einen Seite solide Annahmen ans Netz und starke Aufschlagserien mit vielen direkten Punkten. Auf der anderen Seite der TUS Iserlohn. Darauf aufbauend erkämpfte man sich den vierten Satz und zog verdient ins Tiebreak ein. 

Dieses verlor Kapitän Andre Hoffmann leider bereits bei der Auslosung. Man landete auf der Verliererseite, fand nie richtig ins Spiel und es blieb nichts anderes als dem verdienten Sieger zu gratulieren und viel Glück in der nächsten Runde zu wünschen.

Der TSC freute sich über den Punktgewinn, welchen man durch die vielleicht beste Saisonleistung nach Dortmund entführte und für schlechte Zeiten verwahren wird.

 

Es spielten: Goerts, Wolf, Laczkowski, Hoffmann, Austrup, Liman, Grütering

Wolf

10.02.2019

Ersatzgeschwächte 1. Herren holen Pflichtsieg

TSC Eintracht Dortmund - SG Volleys Marl 3:0 (25:16, 30:28, 25:13)

Am dritten Spieltag der Rückrunde durfte die Mannschaft des TSC die SG Volleys aus Marl bei sich in der Halle begrüßen. Auch wenn man sich gegen den Tabellenletzten natürlich einen klaren Sieg erhoffte, sahen die Vorzeichen alles andere als gut aus. Stark ersatzgeschwächt durch Krankheiten, Verletzungen und Omas Geburtstag standen den Dortmundern nur fünf fitte Stammspieler zur Verfügung. Glücklicherweise ergänzten Markus Grund aus der zweiten Mannschaft und Trainer Ole Wirtz, welcher kurzfristig reaktiviert und zum Mittelblock umfunktioniert wurde, das Team. Somit stand man zu Spielbeginn in ungewohnter Zusammenstellung, aber trotzdem hochmotiviert mit einer spielfähigen Mannschaft auf dem Feld.

Gleich zu Beginn des Spiels wussten die Dortmunder durch kämpferische Abwehrarbeit und durch den stark aufspielenden Trainer Wirtz zu überzeugen. Die junge Mannschaft aus Marl fand dadurch kaum ins Spiel, sodass der TSC einen klaren 25:16 Satzgewinn verbuchen konnte. Durchaus überrascht von der eigenen Leistung, schlichen sich im zweiten Satz mehr und mehr Unkonzentriertheiten ein. Unnötigerweise haderte man mit der Linie des Schiedsgerichts, verteidigte weniger energisch und die Fehlerquote in  Aufschlag und Angriff stieg. Durch die schwächelnden Dortmunder ins Spiel gebracht, konnte die Mannschaft aus Marl durch streckenweise sehr gute Abwehrarbeit den Satz offen gestalten. Beim Spielstand von 27:28 schnupperten die Marler schon am Satzgewinn. Mit viel Glück entschieden die Dortmunder trotzdem den Satz mit 30:28 für sich. Im dritten Satz zeigte sich dann wieder ein viel eindeutigeres Bild, das an den ersten Satz erinnerte. Ein klares 25:13 sicherte  drei wichtige Punkte, welche ohne die kurzfristig eingesprungen Mittelblocker Wirtz und Grund unerreichbar gewesen wären.

Es spielten: Wirtz, Grund, Goerts, Wolf, Laczkowski, Hoffmann

Wolf

05.02.2019

1. Herren lassen Punkte in Meinerzhagen liegen

Meinerzhagen - TSC Eintracht Dortmund 2:3 (21:25, 23:25, 25:19, 25:20, 11:15)

Nach der deutlichen Niederlage gegen Lünen am vorherigen Wochenende durfte sich die erste Mannschaft zwar wieder über einen Sieg freuen, konnte sich dabei aber erst im Tiebreak durchsetzen.
Die Dortmunder reisten mit einer dünnen Personaldecke an – man musste heute auf zwei Stammkräfte verzichten. So gab es - vor allem auf den Außenpositionen - nicht viele Wechseloptionen für Aushilfscoach Philipp Görts, der zunächst auf der Bank blieb und sein Team von dort aus taktisch einstellte.
Der erste Satz begann unsicher auf Seiten des TSC. Einige anfängliche Eigenfehler führten dazu, dass die Dortmunder einem Rückstand hinterherrannten (1:4, 6:10), der erst Mitte des Satzes egalisiert werden konnte. Dann setzte sich das gewohnt sichere Spiel des TSC endlich durch und besonders Andre Hoffmann konnte den Meinerzhagener Außenblock immer wieder erfolgreich anschlagen und für direkte Punkte sorgen. So ging der erste Durchgang nach 24:17- Führung doch noch relativ deutlich mit 25:21 an den TSC.
Im zweiten Satz ein ähnliches Bild: nach einer mentalen Auszeit seitens der Eintracht, in der man es nicht schaffte sich effektiv gegen den gegenerischen Block durchzusetzen und man Unsicherheiten in der Annahme offenbahrte, lag man wieder zurück (11:15). Gezielte Aufschlagserien von Laczkowski und Lang brachten den TSC spät wieder in die Spur (17:19, 20:20), bevor Görts „von außen“ den Satz gewann: nach seiner genommenen Auszeit (24:23) landete der Meinerzhagener Aufschlag kläglich im Netz.
In Durchgang drei kristallisierte sich immer mehr heraus, wo heute die Achillesferse der Eintracht liegen sollte. Meinerzhagen spielte viele hohe Bälle über die Außenposition und schaffte es immer wieder sich erfolgreich durchzusetzen. Entweder schlug man geschickt an oder der Block war so löchrig, dass den TSC-Spielern kaum Abwehrmöglichkeiten blieben. Zudem nahm der TSC zu sehr die Schärfe aus den Angaben heraus, sodass selbst die vorher schwachen Annahmespieler von Meinerzhagen keine Probleme hatten, den Ball sauber zu ihrem Zuspieler zu bringen. Meinerzhagen setzte sich Stück für Stück ab (12:17). Und auch die Einwechslungen von Görts und Debütant Altfeld konnten den Satz nicht mehr drehen.
Gleiches Bild im folgenden Satz: immer wieder Fehler im Außenblock, und auch die bisher blass gebliebenen Mittelangreifer von Meinerzhagen konnten mit schnellen Bällen in Szene gesetzt werden, weil sowohl in Aufschlägen als auch Angriffen der Dortmunder die Durchschlagskraft fehlte. Zwei Angabenserien (von 7:6 auf 10:17) sorgten bei den verunsicherten Dortmundern, die immer wieder mit der technischen Linie des Schiedsgerichts haderten, für die Vorentscheidung in diesem Satz.
Doch die Dortmunder Eintracht ließ sich auch von diesen beiden enttäuschenden Sätzen nicht unterkriegen, rappelte sich nochmal auf und zeigte tolle Moral. Nach schneller Führung (5:1) stand der Außenblock endlich stabil und punktete mehrmals direkt. Zudem bewiesen vor allem Zuspieler Görts und Kapitän Hoffmann ihre Klasse: einige zweite Bälle und schnelle Angriffe über Außen nutzten die Lücken in der Meinerzhagener Abwehr und schaukelten den Tiebreak relativ sicher nach Hause. So konnte der TSC am Ende doch noch jubeln, obwohl man in weiten Teilen des Spiels nicht die Leistung abrufen konnte, die die Mannschaft in der Hinrunde so oft ausgezeichnet hat.
Es spielten: Altfeld, Austrup, Görts, Grütering, Hoffmann (C), Laczkowski, Lang, Liman, Sulaiman (L)