Volleyball - 1. Herren

Die 1. Herrenmannschaft spielt weiterhin in der Verbandsliga

Die 1. Mannschaft des TSC spielt in der Verbandsliga 3 des westdeutschen Volleyballverbands. In der vergangenen Saison 2018/2019 konnte der TSC die reguläre Spielzeit auf dem 3. Platz beenden und durfte zusätzlich auf Grund eines Verzichts des Zweitplatzierten die Relegation für die Oberliga spielen, in der sich der TSC jedoch leistungsgerecht geschlagen geben musste.

Die 1. Herren konnten sich bislang über einen gelungenen Start in die Saison 2019/2020 freuen und etablierten sich im oberen Tabellendrittel.


20.01.2020

1. Herren starten mit Sieg gegen den Tabellenführer in die Rückrunde

TSC Eintracht Dortmund - TVG Holsterhausen 3:0 (25:18, 25:21, 25:17)

Zum Beginn der Rückrunde begrüßten die Männer des TSC den Tabellenführer aus Holsterhausen in Dortmund. Das Spiel stand nicht unter den besten Vorzeichen, da Zuspieler Christopher Grütering kurzfristig ausfiel. Glücklicherweise ergänzte Jörg Borkenhagen aus der zweiten Mannschaft spontan den Kader, sodass wenigstens ein gelernter Steller zur Verfügung stand.

Von fehlender Abstimmung war an diesem Tag allerdings nichts zu sehen. Direkt von Anfang an spielten die Dortmunder stark auf und konnten durch gute Aufschläge die Holsterhausener Annahme immer wieder unter Druck setzen. Auch die Feldabwehr angeführt von Libero Lukas Maxeiner arbeitete herausragend, sodass es keine einfachen Punkte in Dortmund zu gewinnen gab. Gepaart mit der hohen Fehlerquote der TVG Holsterhausen stand am Ende ein überraschend deutlicher erster Satzgewinn für den TSC mit 25:18.

Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, wo man nach klaren ersten Satzgewinn doch ziemlich deutlich verlor. Doch diese Geschichte sollte sich nicht wiederholen. Zwar wurde der designierte Tabellenführer stärker, doch die Dortmunder konnten dagegen halten. Der TSC nutzte die Ausgeglichenheit der Mannschaft und Claus Kemker ersetzte Niklas van der Berghen auf der Außenposition. Auch wenn gerade im Außenangriff häufig die Durchschlagskraft fehlte, fand der erfahrene Zuspieler Borkenhagen gerade über den Hinterfeldangriff immer wieder hervorragende Lösungen, die Claus Kemker und Fabian Wolf eindrucksvoll in direkte Punkte umwandelten. Ein knapper Satzgewinn mit 25:21 war der verdiente Lohn.

Nach zwei überzeugenden Auftritten des TSC war die Gegenwehr der TVG Holsterhausen gebrochen und auch der dritten Satz wurde deutlich mit 25:17 gewonnen. Insgesamt steht zum Auftakt der Rückrunde ein überraschender aber verdienter 3:0 Erfolg, den man zu großen Teilen Jörg Borkenhagen zu verdanken hat, welcher spontan die Mannschaft ergänzte und zum Matchwinner avancierte.

Für den TSC spielten: Jörg Borkenhagen, André Hoffmann, Niklas van den Berghen, Fabian Wolf, Claus Kemker, Lukas Laczkowski, Mirko Zorn, Simon Austrup, Markus Grund, Bendix Liman, Lukas Maxeiner, Ole Wirtz (Trainer)

12.01.2020

1. Herren verlieren zum Abschluss der Hinrunde

TSC Eintracht Dortmund - TuB Bocholt II 2:3 (26:24 25:27 20:25 25:19 10:15)

Am letzten Spieltag empfingen die 1. Herren eine junge und volleyballerisch gut ausgebildete Mannschaft aus Bocholt in der eigenen Halle.

Kapitän Fabian Wolf war krankheitsbedingt noch nicht einsatzfähig und übernahm die Rolle des Trainers im 1. Spiel im neuen Jahr, in dem der TSC vor eine schwierige Aufgabe gestellt wurde.
Die junge Mannschaft aus Bocholt zeichnete sich vor allem durch exzellente Blockarbeit aus, die den Dortmunder Mittelangriff komplett aus dem Spiel nahm. So war es im 1. Satz vor allem Claus Kemker, der den guten gegnerischen Block zu seinem Vorteil zu Nutzen wusste und Punkt um Punkt für den TSC erzielte. Trotzdem liefen die Dortmunder von Beginn an einem Rückstand hinterher. Erst zum Ende des Satzes konnten sich alle Mannschaftsteile ins Spiel kämpfen und langsam holte auch der Dortmunder Block Punkte, so dass der TSC mit der ersten Führung im gesamten Satz am Ende mit 26:24 gewinnen konnte.

Trotz des Satzgewinns war jedoch nach dem 1. Satz klar, dass auf die Dortmunder eine schwere Aufgabe wartete. Der 2. Satz begann zwar besser, aber mehrere Phasen, in denen der Dortmunder Angriff keine Lösungen fand, sorgten immer wieder für große Rückstände. Bis beim Stand von 19:24 Christopher Grütering die Mannschaft mit einer starken Angabenserie aufweckte und zum 24:24 ausglich. Es folgten leider auch zwei Fehlaufschläge, die nach der grandiosen Aufholjagd dann doch den Satz zum 25:27 kosteten.

Es entwickelte sich ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel, die Sätze 3 und 4 teilten sich Bocholt und Dortmund relativ klar auf, so dass das Spiel im Tie-Break entschieden werden musste.

Hier erwischte der TSC leider einen rabenschwarzen Beginn. Der Mittelangriff scheiterte zwei Mal am Bocholter Block und in der Folge taten es leider auch die restlichen Angreifer dem Mittelblock gleich. Beim Stande von 2:8 wurden die Feldseiten gewechselt, der TSC bäumte sich zwar noch einmal auf, konnte die Heimniederlage jedoch nicht mehr abwenden.

Bereits nächsten Samstag startet die Rückrunde mit einem Heimspiel für den TSC gegen den Tabellenführer aus Essen, TVG Holsterhausen! (Samstag 18.01.20, 12 Uhr, Halle West)

Es spielten: Christopher Grütering, Fabian Wolf, Lukas Laczkowski, André Hoffmann, Bendix Liman, Constantin Herzog, Niklas van den Berghen, Markus Grund, Claus Kemker, Lukas Maxeiner, Mirko Zorn

14.12.2019

1. Herren gewinnen im Münsteraner Hexenkessel

SV Blau-Weiß Aasee Münster II - TSC Eintracht Dortmund 0:3 (24:26, 17:25, 18:25)

Für den TSC spielten: Claus Kemker, André Herrmann, Christopher Grütering, Fabian Wolf, Niklas van den Berghen, Lukas Laczkowski, Bendix Liman, Mirko Zorn, Markus Grund, Lukas Maxeiner, Ole Wirtz (Trainer)

Nach zwei frustrierenden Niederlagen in Folge, bei denen man sich krankheits- und leistungsbedingt geschlagen geben musst, sollte die Trendwende gegen die zweite Mannschaft des SV Blau-Weiß Aasee gelingen. Die Devise war klar: Gegen die Münsteraner, welche bisher nur ein Spiel gewinnen konnten, mussten drei Punkte her.

Seit langer Zeit konnte man mal wieder auf einen Großteil der Spieler zugreifen und war zu keinen Experimenten gezwungen. Zusätzlich verstärkte Niklas van den Berghen die Mannschaft mit seinem Debüt für den TSC.

Zu Beginn des Spiels war die Verunsicherung der letzten Wochen im Spiel des TSC klar zu spüren. Durch wacklige Annahmen, einfache Fehlern und den starken Block der Münsteraner, entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nachdem einige Punkte vergangen waren, traf auch die lautstarke Unterstützung der Heimmannschaft ein, die durch engagierten Trommeleinsatz ihre Mannschaft anfeuerte. Die Männer des TSC zeigten sich sichtlich beeindruckt und lagen kurz darauf mit 7:12 zurück. Es zeigte sich mal wieder, dass es in der diesjährigen Staffel keine einfachen Siege gibt und jeder Punkt erkämpft werden muss. Aber genau das taten die Dortmunder. Im Gegensatz zu den letzten Spielen fand man trotz gegnerischer Kulisse ins Spiel. Gerade Außenangreifer Claus Kemker fand immer wieder intelligente Lösungen gegen die gute Blockarbeit des SV Aasee und punktete effektiv.

Am Ende war es mal wieder eine starke Angabenserie, dieses mal von Markus Grund, die den TSC  in Führung brachte und man konnte einen schweren ersten Satz denkbar knapp mit 26:24 für sich entschieden.

Die kämpferische Leistung der Dortmunder im ersten Satz sorgte für den Bruch im Spiel der Münsteraner. Der TSC wechselte für die zweite Runde Mirko Zorn fur die Diagonalposition ein, welcher sich direkt hervorragend einfügte. Endlich fand der TSC seine über die letzten Spiele vermisste Abgeklärtheit wieder und konnte auf allen Positionen überzeugen. Nach einem souveränen Satzgewinn mit 25:17 waren alle Weichen auf Sieg gestellt.

Zum dritten Satz veränderte Coach Wirtz ein weiteres Mal die Startaufstellung. Niklas van den Berghen ersetzte den gut aufgelegten Claus Kemker, konnte aber selbst überzeugen. Gerade bei mehreren Hinterfeldangriffen konnte dieser seine beeindruckende Athletik ausspielen, was dem TSC eine ganz neue Facette gibt. Die vielen Wechsel sollten sich an diesem Tag als ein hervorragendes Gegenmittel gegen die stimmungsvollen Münsteraner herausstellen. Die Wechselspieler fügten sich nahtlos in das stark aufspielende Gesamtgefüge ein und auch im dritten Satz ließ man nichts mehr anbrennen. Mit dem 25:18 Satzgewinn erkämpfte man sich drei wichtige Punkte durch eine gute, mannschaftlich geschlossene Leistung.

Wolf

10.12.2019

Ersatzgeschwächte 1. Herren kassieren Heimniederlage

TSC Eintracht Dortmund - TV Mesum 1:3 (23:25 23:25 25:16 20:25)

Zum Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Mesum konnten die Herren des TSC zwar wieder auf beide Zuspieler zurückgreifen, dafür fielen mit Libero Lukas Maxeiner, Diagonalangreifer Mirko Zorn und Mittelblocker Markus Grund gleich drei Spieler krankheitsbedingt aus. Auch kurzfristig organisierte Unterstützung aus der 2. Mannschaft musste wegen Krankheit absagen, so dass sich Trainer Ole Wirtz das Libero Trikot anziehen musste. 
Die dünne Personaldecke äußerte sich vor allem in der Stimmung auf dem Feld. In den ersten beiden Sätzen hatte man zeitweise den Eindruck nicht der TSC, sondern die Gäste aus Mesum hätten ein Heimspiel. Die Gäste waren insgesamt wacher und konsequenter und gewannen die ersten beiden Sätze leistungsgerecht. 
Der TSC haderte zudem ungewöhnlich oft mit dem Schiedsgericht, das sicherlich nicht den besten Tag erwischte, die Fehlentscheidungen aber recht fair auf beide Mannschaften verteilte. 
 

Im 3. Satz besann sich der TSC dann auf seine eigentlichen Stärken, guten Teamgeist und Konzentration auf das eigene Spiel, und konnte somit auch prompt einen deutlichen Satzgewinn verbuchen. Neben der jetzt gut funktionierenden Mannschaft konnte vor allem Claus Kemker mit starken Angriffen überzeugen. Fabian Wolf sorgte mit gewohnt starken Sprungaufschlägen für den Rest. 
 

So sollte es im 4. Satz gerne weitergehen. Doch abermals haderten die Dortmunder mit dem Schiedsgericht und brachten sich selbst um den Spielfluss. Die Gäste aus Mesum nutzten die Tatsache, das technische Fehler praktisch nicht gepfiffen wurden, einfach schlauer und ohne zu meckern und entschieden damit mit einer konzentrierteres Leistung den letzten Satz und damit das Spiel zurecht für sich. 
 

Es spielten: Christopher Grütering, Fabian Wolf, Simon Austrup, Lukas Laczkowski, André Hoffmann, Bendix Liman, Constantin Herzog, Claus Kemker, Ole Wirtz 

08.12.2019

Sieg gegen den Oberliga Absteiger aus Bochum & Niederlage ohne Zuspieler in Münster

TSC Eintracht Dortmund - SVE Bochum-Grumme 3:0 (25:20 25:18 25:20)
TuS Saxonia Münster - TSC Eintracht Dortmund 3:1 (25:20 25:19 14:25 25:20)

Nicht immer bleibt im Alltag die Zeit zum Schreiben eines Spielberichts, daher gibt es für die letzten beiden Spieltage lediglich eine Zusammenfassung serviert.

Zunächst erwarteten die 1. Herren zu Hause SVE Bochum-Grumme. In der vorherigen Saison noch in der Oberliga aktiv gewesen, mussten sich die Bochumer augenscheinlich in dieser Saison neu aufstellen, was Ihnen aber anscheinend keine Einschränkungen in der Schlagkraft bescherte. Das Einschlagen ging somit ganz eindeutig an die Gäste aus Bochum, aber in dieser Rolle fühlt sich der TSC auch recht wohl.
Schnell zeigte sich dann auch, dass gegen gut funktionierende Block und Abwehrarbeit der Dortmunder das eindrucksvolle Einschlagen nicht fortgesetzt werden konnte. Die Bochumer Angriffe gingen entweder direkt im Block Retour oder wurden von der Abwehr rund um Libero Lukas Maxeiner entschärft. Überhaupt funktionierte der TSC als Mannschaft sehr gut, kaum einer Spieler setzte sich durch große Einzelaktionen in Szene, sondern gemeinsam spielte man schlauer und effizienter als die - körperlich eigentlich überlegenden - Bochumer. Ein Spieler setzte sich dann doch noch für die Dortmunder in Szene: Kapitän Fabian Wolf sorgte im Aufschlag regelmäßig mit wuchtigen Sprungaufschlägen für kleine Serien für die Dortmunder, die dann wiederum das Spiel gut zu Ende spielten.
So war das Spiel dann nach knapp einer Stunde und einem klaren 3:0 unerwartet schnell zu Gunsten der Dortmunder beendet, die sich darüber freuen, mit Humann Essen und Bochum-Grumme bereits zwei Oberliga Absteiger in die Schranken gewiesen zu haben.

Eine Woche darauf ging es dann mit weniger reizvollen Aussichten in das Münsterland, um gegen TuS Saxonia Münster, dem direkten Tabellennachbarn, anzutreten. Leider ohne etatmäßigen Zuspieler, da beide Zuspieler auf Grund Krankheit und Urlaub verhindert waren. Also teilten sich Fabian Wolf und Lukas Laczkowski satzweise das Zuspiel, was diese auch ordentlich machten. Allerdings fiel durch den ungewohnten Zuspieler und das damit verbundene fehlende Timing der Mittelangriff praktisch aus. Darauf stellte sich der Münsteraner Block sehr schnell ein und so fiel es den Dortmundern erwartungsgemäß schwer, ausreichend Druck im Angriff zu entwickeln. Das der TSC die ersten Sätze nicht höher verlor, lag vor allem an der ungebrochen guten Stimmung in der Mannschaft, die um jeden Ball kämpfte.
Im 3. Satz griff Trainer Ole Wirtz dann ganz tief in die Trickkiste und ließ beide Zuspieler zeitgleich auflaufen, um so im etwas veralteten 4-2 System zuzuspielen. Volles Risiko hieß jetzt die Devise und trotz aller Abstimmungsprobleme wurde jetzt auch wieder der Mittelangriff eingebunden. Mit großen Erfolg. Mit dem Mut der Verzweiflung probierten die Dortmunder einfach jedwede Angriffsoption aus und wurden dafür belohnt. Sichtlich irritiert von der unkonventionellen Spielweise kamen die Münsteraner überhaupt nicht mehr ins Spiel und liefen von Beginn an einem immer größer werdenden Rückstand hinterher und die Dortmunder gewannen den 3. Satz deutlich.
Im 4. Satz wurde die Taktik folgerichtig weiter aufrechterhalten. Allerdings hatten sich zum einen die Münsteraner auf die neue Angriffsvielfalt eingestellt und der TSC musste nun dem Einsatz der ungelernten Zuspieler Tribut zollen. Bei einer Führung von 8:4 wurden dem Dortmunder Zuspiel in Folge 5 Zuspiele wegen technischer Fehler abgepfiffen. Allesamt vollkommen korrekte Entscheidungen des Schiedsrichters, aber natürlich sehr schwierig für unsere ambitionierten Aushilfszuspieler. In der Folge war der Lauf der Dortmunder gebrochen, um weitere technische Fehler zu vermeiden baggerten sich die Zuspieler zurück ins Spiel, aber die Unbeschwertheit aus dem 3. Satz wollte sich nicht mehr einstellen und so ging der 4. Satz verdient an Münster.
Trotz der Niederlage war die Stimmung bei den Dortmunder gut, die sich so teuer wie möglich verkauften. Wir sind gespannt auf das Rückspiel  - mit Zuspieler ;)