Volleyball - 1. Herren

Die 1. Herrenmannschaft spielt weiterhin in der Verbandsliga

Die 1. Mannschaft des TSC spielt in der Verbandsliga 3 des westdeutschen Volleyballverbands. In der vergangenen Saison 2018/2019 konnte der TSC die reguläre Spielzeit auf dem 3. Platz beenden und durfte zusätzlich auf Grund eines Verzichts des Zweitplatzierten die Relegation für die Oberliga spielen, in der sich der TSC jedoch leistungsgerecht geschlagen geben musste.

Die 1. Herren konnten sich bislang über einen gelungenen Start in die Saison 2019/2020 freuen und etablierten sich im oberen Tabellendrittel.


10.02.2019

Ersatzgeschwächte 1. Herren holen Pflichtsieg

TSC Eintracht Dortmund - SG Volleys Marl 3:0 (25:16, 30:28, 25:13)

Am dritten Spieltag der Rückrunde durfte die Mannschaft des TSC die SG Volleys aus Marl bei sich in der Halle begrüßen. Auch wenn man sich gegen den Tabellenletzten natürlich einen klaren Sieg erhoffte, sahen die Vorzeichen alles andere als gut aus. Stark ersatzgeschwächt durch Krankheiten, Verletzungen und Omas Geburtstag standen den Dortmundern nur fünf fitte Stammspieler zur Verfügung. Glücklicherweise ergänzten Markus Grund aus der zweiten Mannschaft und Trainer Ole Wirtz, welcher kurzfristig reaktiviert und zum Mittelblock umfunktioniert wurde, das Team. Somit stand man zu Spielbeginn in ungewohnter Zusammenstellung, aber trotzdem hochmotiviert mit einer spielfähigen Mannschaft auf dem Feld.

Gleich zu Beginn des Spiels wussten die Dortmunder durch kämpferische Abwehrarbeit und durch den stark aufspielenden Trainer Wirtz zu überzeugen. Die junge Mannschaft aus Marl fand dadurch kaum ins Spiel, sodass der TSC einen klaren 25:16 Satzgewinn verbuchen konnte. Durchaus überrascht von der eigenen Leistung, schlichen sich im zweiten Satz mehr und mehr Unkonzentriertheiten ein. Unnötigerweise haderte man mit der Linie des Schiedsgerichts, verteidigte weniger energisch und die Fehlerquote in  Aufschlag und Angriff stieg. Durch die schwächelnden Dortmunder ins Spiel gebracht, konnte die Mannschaft aus Marl durch streckenweise sehr gute Abwehrarbeit den Satz offen gestalten. Beim Spielstand von 27:28 schnupperten die Marler schon am Satzgewinn. Mit viel Glück entschieden die Dortmunder trotzdem den Satz mit 30:28 für sich. Im dritten Satz zeigte sich dann wieder ein viel eindeutigeres Bild, das an den ersten Satz erinnerte. Ein klares 25:13 sicherte  drei wichtige Punkte, welche ohne die kurzfristig eingesprungen Mittelblocker Wirtz und Grund unerreichbar gewesen wären.

Es spielten: Wirtz, Grund, Goerts, Wolf, Laczkowski, Hoffmann

Wolf

05.02.2019

1. Herren lassen Punkte in Meinerzhagen liegen

Meinerzhagen - TSC Eintracht Dortmund 2:3 (21:25, 23:25, 25:19, 25:20, 11:15)

Nach der deutlichen Niederlage gegen Lünen am vorherigen Wochenende durfte sich die erste Mannschaft zwar wieder über einen Sieg freuen, konnte sich dabei aber erst im Tiebreak durchsetzen.
Die Dortmunder reisten mit einer dünnen Personaldecke an – man musste heute auf zwei Stammkräfte verzichten. So gab es - vor allem auf den Außenpositionen - nicht viele Wechseloptionen für Aushilfscoach Philipp Görts, der zunächst auf der Bank blieb und sein Team von dort aus taktisch einstellte.
Der erste Satz begann unsicher auf Seiten des TSC. Einige anfängliche Eigenfehler führten dazu, dass die Dortmunder einem Rückstand hinterherrannten (1:4, 6:10), der erst Mitte des Satzes egalisiert werden konnte. Dann setzte sich das gewohnt sichere Spiel des TSC endlich durch und besonders Andre Hoffmann konnte den Meinerzhagener Außenblock immer wieder erfolgreich anschlagen und für direkte Punkte sorgen. So ging der erste Durchgang nach 24:17- Führung doch noch relativ deutlich mit 25:21 an den TSC.
Im zweiten Satz ein ähnliches Bild: nach einer mentalen Auszeit seitens der Eintracht, in der man es nicht schaffte sich effektiv gegen den gegenerischen Block durchzusetzen und man Unsicherheiten in der Annahme offenbahrte, lag man wieder zurück (11:15). Gezielte Aufschlagserien von Laczkowski und Lang brachten den TSC spät wieder in die Spur (17:19, 20:20), bevor Görts „von außen“ den Satz gewann: nach seiner genommenen Auszeit (24:23) landete der Meinerzhagener Aufschlag kläglich im Netz.
In Durchgang drei kristallisierte sich immer mehr heraus, wo heute die Achillesferse der Eintracht liegen sollte. Meinerzhagen spielte viele hohe Bälle über die Außenposition und schaffte es immer wieder sich erfolgreich durchzusetzen. Entweder schlug man geschickt an oder der Block war so löchrig, dass den TSC-Spielern kaum Abwehrmöglichkeiten blieben. Zudem nahm der TSC zu sehr die Schärfe aus den Angaben heraus, sodass selbst die vorher schwachen Annahmespieler von Meinerzhagen keine Probleme hatten, den Ball sauber zu ihrem Zuspieler zu bringen. Meinerzhagen setzte sich Stück für Stück ab (12:17). Und auch die Einwechslungen von Görts und Debütant Altfeld konnten den Satz nicht mehr drehen.
Gleiches Bild im folgenden Satz: immer wieder Fehler im Außenblock, und auch die bisher blass gebliebenen Mittelangreifer von Meinerzhagen konnten mit schnellen Bällen in Szene gesetzt werden, weil sowohl in Aufschlägen als auch Angriffen der Dortmunder die Durchschlagskraft fehlte. Zwei Angabenserien (von 7:6 auf 10:17) sorgten bei den verunsicherten Dortmundern, die immer wieder mit der technischen Linie des Schiedsgerichts haderten, für die Vorentscheidung in diesem Satz.
Doch die Dortmunder Eintracht ließ sich auch von diesen beiden enttäuschenden Sätzen nicht unterkriegen, rappelte sich nochmal auf und zeigte tolle Moral. Nach schneller Führung (5:1) stand der Außenblock endlich stabil und punktete mehrmals direkt. Zudem bewiesen vor allem Zuspieler Görts und Kapitän Hoffmann ihre Klasse: einige zweite Bälle und schnelle Angriffe über Außen nutzten die Lücken in der Meinerzhagener Abwehr und schaukelten den Tiebreak relativ sicher nach Hause. So konnte der TSC am Ende doch noch jubeln, obwohl man in weiten Teilen des Spiels nicht die Leistung abrufen konnte, die die Mannschaft in der Hinrunde so oft ausgezeichnet hat.
Es spielten: Altfeld, Austrup, Görts, Grütering, Hoffmann (C), Laczkowski, Lang, Liman, Sulaiman (L)

 

22.01.2019

Auch die 1. Herren schließen die Hinrunde mit einem Sieg ab

Königsborner SV - TSC Eintracht Dortmund 1:3 (25:15, 12:25, 15:25, 22:25)

Nach dem erfolgreichen Jahr 2018 reisten die Dortmunder Herrren zum Königsborner SV um auch die Hinrunde mit einem Sieg abzuschließen. Schnell merkte man, dass die Feiertage ihre Spuren hinterlassen haben und sich die eine oder andere Frage stellte. Ist mein Pass eigentlich noch gültig? Muss der Aufschlag wirklich über das Netz? Was ist eigentlich dieses Annehmen? Auf allen Positionen spürte man deutlich die Verunsicherung, welche der Gegner mit viel Freude ausnutzte. Nach einem schlechten Start in den Satz mit vielen Fehlern in Annahme und Angriff, folgte ein schlechter Mittelteil, der trotz einem Wechsel auf der Zuspielerposition nicht gut endete. Königsborn gewann als klar bessere Mannschaft den ersten Satz 25:15.

Nach diesem kleinen Dämpfer zum Jahresbeginn und ohne die Möglichkeit personeller Veränderungen blieb nur eine Option: besser Spielen. Genau das taten die Männer des TSCs. Annahme und Abwehr stabilisierten sich zu Beginn des zweiten Satzes, sodass die Mittelblocker Thomas Birkhauer und Bendix Liman auch am Spiel teilnehmen durften. Da der Königsborner Block der Dortmunder Lufthoheit in der Mitte wenig entgegensetzen konnte, entwickelte sich ein komplett anderes Bild. Konsequente Angriffe über Mitte und eine insgesamt bessere Mannschaftsleistung führten zum eindeutigen Gewinn des zweiten und dritten Satzes mit 25:12 und 25:15 für die Dortmunder. 

Ganz kampflos wollten die Königsborner die Punkte aber dann doch nicht hergeben. Am Ende des hart umkämpften dritten Satzes behielt der TSC dennoch das glücklichere Händchen und konnte die ersten Punkte des Jahres einfahren.

 

Es spielten: Birkhauer, Grütering, Hoffmann, Laczkowski, Liman, Wolf, Goerts

Wolf

25.11.2018

1. Herren erreichen mit geschlossener Mannschaftsleistung den 4. Saisonsieg

TSC Eintracht Dortmund I - Soest 3:1 (25:21, 22:25, 25:19, 25:21)

Hoch motiviert starteten die Dortmunder , wollte man doch die letzten zwei Spiele vergessen machen. In einem umkämpften ersten Satz zeigten beide Mannschaften immer wieder Unkonzentriertheiten, sodass sich lange Zeit keine von beiden deutlicher absetzen konnten. Erst beim Stand von 17:17 drehte der TSC auf und setzte mit starken Aufschlägen von Bendix Liman Nadelstiche. Die 21:17 Führung wurde fortan verteidigt und mit dem 25:21 nach Hause gefahren.

Auch im zweiten Satz zeigte sich ein munterer Schlagabtausch beider Teams, diesmal mit besserem Ausgang für die Gäste.  Nach einem erneut ausgeglichenen Satz konnte sich der TSC in der Schlussphase zunächst mit zwei Punkten absetzen und schnupperte am zweiten Satzgewinn. Doch die Soester konnten in der Folge einige Fehler der Gastgeber nutzen und sich schließlich im zweiten Satz mit 25:22 durchsetzen.

Im dritten Satz war der TSC dann endlich von Anfang an hellwach und konnte schnell einen Vorsprung herausholen. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Sie blieben dran und konnten Mitte des Satzes ausgleichen und im Gleichschritt bis zum 14:14 nachziehen. Doch in der entscheidenden Phase zogen die Eintrachtler an und zeigten, dass man sich nach den zwei Niederlagen in Folge gegen den das Duo an der Spitze, Dresselndorf und Hamm, unbedingt im oberen Drittel der Tabelle festsetzen wollte. Mit einer abgeklärten Leistung, bei der sich die Annahme und insbesondere auch die Abwehr immer weiter stabilisierten, gewann der TSC schließlich ungefährdet den dritten Satz zu 19.

Mit einem sicheren Punkt im Gepäck startete man in der Folge allerdings unkonzentriert und musste frühzeitig im vierten Satz abreißen lassen. Die Gäste aus Soest profitierten dabei von vielen Eigenfehlern der Dortmunder und sahen sich früh mit 8:2 vorne. Eine starke Aufschlagserie von Lukas Laczkowski drehte die Partie zugunsten des TSC und machte aus einem zwischenzeitlichen 4:10 aus Sicht der Eintracht ein 12:10. Auch diesmal entwickelte sich eine spannende und enge Partie, die lange Zeit offen war. Doch auch im vierten Satz zeigten die Dortmunder mehr Wille und holten sich schließlich den Satz zu 21 und damit verdient die drei Punkte. 

Die Eintracht aus Dortmund fand im Laufe der Zeit immer besser ins Spiel rein und zeigte gegen hartnäckige Gegner eine geschlossene, gute Mannschaftsleistung, auf die sich in den restlichen Spielen der Hinrunde aufbauen lässt.

Es spielten: Austrup, Görts, Grütering, Hoffmann, Laczowski, Lang, Liman, Sulaiman, Wolf

Austrup

06.11.2018

1. Herren müssen erste Niederlage einstecken

TSC Eintracht Dortmund I : TV Dresselndorf 0:3 (22:25 23:25 23:25)

Am Sonntagabend musste unsere „Erste“ ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Mit 0:3 ging das Spiel verdient, aber in der Höhe nicht dem Spielverlauf entsprechend, an die Gäste aus Dresselndorf.

Das Spiel war für die zahlreichen mitgereisten Fans der Gäste, als auch für die nur vereinzelt erschienene Unterstützung der Dortmunder ein volleyballerischer Hochgenuss. Es wurde um jeden Punkt gefightet, beide Mannschaften spielten mit viel Risiko und mussten an diesem Tag ihr volles Potenzial abrufen. Lediglich das Niveau des Schiedsgerichts ließ in manchen Situationen zu wünschen übrig.

Aber der Reihe nach: Dortmund begann schwungvoll und hatte die - zunächst etwas fahrig wirkenden - Dresselndorfer gut im Griff. Der stetig wachsende Vorsprung erreichte seinen Höhepunkt beim zwischenzeitlichen 19:12 aus Dortmunder Sicht. Eigentlich sollte, so kurz vor dem Ende des Satzes, ein solcher Vorsprung nie und nimmer hergegeben werden. Doch es kam anders.  Es folgte eine Aufschlagsserie des gegnerischen Diagonalangreifers Decker, derer die Dortmunder nicht Herr wurden und die in dieser Phase ihre Angreifer kaum in aussichtsreiche Abschlusspositionen bringen konnten. Die gute Feldabwehr der Dresselndorfer tat ihr übriges, spielte die wenig druckvoll gespielten Angriffe sauber auf ihren Steller, der wiederum insbesondere in Außenangreifer Hofmann einen höchst effektiven Abnehmer fand. Nach dem Ausgleich zum 19:19 glich die Partie einem Schwergewichtskampf zweier taumelnder Boxer, in dem sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Entschieden wurde dieser erste Satz, aus der Sicht des hiesigen Chronisten, durch zwei eklatante Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns, die zum 24:22 und schließlich zum 25:22-Satzgewinn der Dresselndorfer führten.

Der zweite Satz begann wie der erste Satz damit, dass die Dortmunder sich etwas absetzen konnten. Die Außenangreifer der Eintracht, Wolf und Hoffmann, offenbarten in dieser Anfangsphase ein ums andere Mal Lücken im Block der Gäste oder konnten ihre Angriffe Long-Line im gegnerischen Feld unterbringen. Mitte des zweiten Satzes stand deshalb eine Fünf-Punkte-Führung der Dortmunder zu Buche. Doch einmal mehr rappelten sich die Gäste auf und ließen wenig zu. Aus 10:14 mach 20:18. Damit, so schien es, war der Wille der Dortmunder gebrochen. Eine Umstellung auf Seiten der TSCler, bei der Diagonalangreifer Laczkowski und Zuspieler Grütering durch Thomas Birkhauer und Jörg Borkenhagenersetzt wurden, brachte wenig. Am Ende stand es 25:23 für Dresselndorf. 

Nun also der dritte Satz. Erfahrungsgemäß schleicht sich in diesem Satz bei einer 2:0 Führung bei der führenden Mannschaft oft der Schlendrian ein. Nicht so bei der TV Dresselndorf, die von Beginn des Satzes an konzentriert zu Werke gingen und die Angriffe der TSCler mit guter Blockarbeit in eigene Punkte umzumünzen wussten. Doch die Dortmunder gaben keineswegs klein bei und kämpften verbissen gegen die technisch versierten Dresselndorfer. Doch es sollte an diesem Tag nicht sein. Nach dem 19:19 zogen die Gäste wieder an und konnten nach einem 20:24, den Satz mit 23:25 für sich entscheiden.

Für die TSC Eintracht spielten: Birkhauer, Borkenhagen, Grund, Grütering, Hoffmann, Laczkowski, Lang, Liman, Sulaiman, Wolf, Zorn

Pischke