18.10.2019

1. Herren gewinnen gegen den Tabellenführer aus Essen

VV Humann Essen IV - TSC Eintracht Dortmund 0:3 (17:25,26:28,23:25)

Nachdem man am vorherigen Spieltag die ersten Punkte einfahren konnte, stand an diesem Wochenende der bis dato ungeschlagene Tabellenführer aus Essen auf dem Programm. Auch wenn sich die Personalsituation langsam besserte, Mannschaftsführer Fabian Wolf und Libero Lukas Maxeiner ergänzten die Mannschaft, wurde Coach Wirtz immer noch schmerzlich vermisst.

Die erste Niederlage mussten die Männer des TSC schon beim Einschlagen einstecken. Man sah sich einer dynamischen, athletischen und technisch guten Essener Mannschaft gegenüber die direkt ihr gesamtes Repertoire an sehr ansehnlichem Zuspiel  und harten Angriffen zeigte. Für den TSC war die Marschrichtung klar: Sich erstmal in der neuen Konstellation finden und dann mal gucken was geht.

Entgegen des großen Leistungsunterschiedes beim Einschlagen zeigte sich bereits im ersten Satz ein anderes Bild. Die Dortmunder kamen gut ins Spiel und waren immer wieder mit gelegten Bällen erfolgreich. Unterstützt durch eine starke Aufschlagsserie von Markus Grund ging man schnell mit 7:2 in Führung. Zuspieler Christopher Grütering verteilte die Bälle gut, sodass gerade über den Mittel- und Diagonalangriff sehr effizient gepunktet werden konnte. Der starke Auftritt der Dortmunder endete in einem eindeutigen Satzgewinn mit 25:17 gegen eine überraschte und teils verunsicherte Essener Mannschaft.

Im zweiten Satz entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zum Spielstand von 18:19 für die Dortmunder konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Die Essener Mannschaft suchte mit ihren Aufschlägen immer wieder Libero Maxeiner, welcher aber eine starke Leistung zeigte und dem TSC eine stabile Annahme bescherte. Zunächst brachte Andre Hoffmann, mal wieder durch eine Aufschlagsserie den TSC mit 23:18 in Front. Durch einige Fehler ließ man die Essener jedoch wieder auf 23:22 herankommen, bevor man sich die ersten Satzbälle verdiente. Es sollte sich ein Krimi um den Satzgewinn entwickeln. Durch gute Aufschläge und einfache Fehler erkämpften sich die Essener den Ausgleich und ihrerseits den Satzball bei 24:25. Am Ende behielt der TSC die Nerven, wehrte den Satzball ab und erkämpfte sich den Satz mit 28:26.

Auch im dritten Satz zeigte sich die Nervenstärke der Dortmunder Mannschaft. Trotz Rückstand zu Beginn (4:9), fand man zurück in den Satz. Der Satz war hart umkämpft und keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen. Doch auch wie in den Sätzen davor sollte der TSC am Ende das glücklichere Händchen beweisen und mit 25:23 wichtige drei Punkte gewinnen.

 

Es spielten: Austrup, Grütering, Grund, Herzog, Hoffmann, Kemker, Laczkowski, Maxeiner, Wolf

Wolf

30.09.2019

1. Herren noch auf der Suche nach der Form

TSC Eintracht Dortmund - VV Humann Essen V 3:2 (23:25, 25:19, 25:27, 25:17, 15:10)

So richtig rund läuft es noch nicht bei der Ersten des TSC. Doch immerhin war in wiedermal geschwächter Aufstellung (u.A. ohne Libero und ohne Coach Ole Wirtz) eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen, vor allem im Vergleich zum Debakel des letzten Wochenendes in Holsterhausen.

So begann der erste Satz sehr durchwachsen: der TSC zeigte Defizite in allen Bereichen. Besonders in der Annahme offenbarte man Schwächen durch Abstimmmungsprobleme und individuelle Fehler, sodass man sich nicht vom Gegner absetzen konnte. Bei diesem Punkterennen auf Augenhöhe hatte letztendlich der Gast aus Essen knapp die Nase vorn (23:25).

Zunächst zeigte sich ein ähnlich fehlerreiches Spiel im zweiten Durchgang. Große Ausnahme: die Eintracht verstand es nun durch zielgerichtete Aufschläge den Essener Spielaufbau zu hemmen und das eigene Spiel besser zu variieren. Simon Austrups Aufschlagserie von 8:12 auf 13:12 gab dabei die Initialzündung, die den deutlichen 25:19-Satzgewinn bescherte.

Als hätte es keinen Seitenwechsel gegeben, setzte der TSC seinen Lauf fort. Bei einer zwischenzeitlichen Führung von sechs Punkten (16:10) schien der zweite Satzgewinn schon sicher. Denkste! Die Führung schmolz immer weiter dahin, weil der Schlendrian einsetzte; auch die Einwechslung der Debütanten Herzog und Kemker brachte leider keine Wende. So schaffte Essen den Ausgleich zum 22:22 und verwandelte den dritten Satzball zum 25:27.

Doch die Dortmunder Eintracht ließ sich vom 1:2-Rückstand nicht beirren, kämpfte nun umso verbissener um jeden Ball. Eine deutlich stabilere Blockarbeit und bessere Feldaufteilung boten dem Gegner aus Essen jetzt kaum noch Lücken und besiegelten einen abermals deutlichen Satzgewinn (25:17). Besonders Markus Grund glänzte - sowohl im Block als auch im Angriff - über die Mitte und verwandelte jeden noch so unsauberen Pass in direkte Punkte.

Im Tiebreack blitzte endlich wieder eine Stärke des TSC aus letzter Saison auf: ob es eine konditionelle oder mentale Überlegenheit ist, sei mal dahingestellt. Aber nach dem Seitenwechsel beim Stand von 8:7 brannte nichts mehr an und die Eintracht sicherte sich mit dem 15:10 den ersten Sieg dieser Saison. Nun ist zu hoffen, dass die Formkurve weiterhin nach oben deutet und man zu alter Sicherheit und Konstanz zurückfindet, wie sie in diesem Spiel leider nur phasenweise zu finden war.

Es spielten: Austrup, Grund, Grütering, Herzog, Hoffmann(C), Kemker, Laczkowski, Zorn

Laczkowski

23.09.2019

1. Herren starten mit deutlicher Niederlage in die neue Saison

TVG Holsterhausen – TSC Eintracht Dortmund 3:1 (16:25, 25:9,25:11,25:10)

Ohne den frisch gewählten Kapitän Fabian Wolf fuhr eine schmale Truppe von 8 Mann inklusive Libero zum Saisonauftakt nach Essen, um gegen den TVG Holsterhausen anzutreten. Andre Hoffmann, der die Essener bereits aus früheren Volleyballtagen kannte, warnte vor dem Spiel noch vor den erfahrenen Spielern aus Holsterhausen und umso mehr überraschte es, dass Holsterhausen im 1. Satz reihenweise Aufschläge und Angriffe ins Aus schlug und bis auf den Block keinerlei Akzente setzen konnte. Mit einer konzentrierten, aber nicht überragenden Leistung spielte der TSC sich schnell einen Vorsprung heraus. Auch der zum Satzende durchgeführte Zuspielerwechsel der Essener brachte keine Besserung und der Satz ging verdient an den TSC. 

Mit guter Laune ging es in den 2. Satz, in dem sich der TSC plötzlich einer völlig anderen Mannschaft gegenüber sah. Der zum Ende des 1. Satz eingewechselte Zuspieler blieb auf dem Feld und verteilte die Bälle geschickt, so dass sich große Lücken im Dortmunder Block auftaten. Gleichzeitig zementierten die Essener im Block das Netz ein, so dass der TSC weder in Abwehr noch Angriff Lösungen fand. Jetzt gesellten sich auch noch diverse Aufschlagfehler seitens der Dortmunder hinzu, die das Bild komplettierten. Der 2. Satz ging somit überdeutlich an die Essener.
Im 3. Satz verletzte sich auch noch Mittelblocker Bendix Liman am Sprunggelenk und konnte nicht mehr weiter spielen. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung und hoffen auf baldige Genesung!
Der TSC bekam fortan einfach keinen Zugriff mehr auf das Spiel, selbst bei guten, langen Ballwechseln hatte am Ende fast immer Essen die Nase vorn, so dass die Dortmunder am Ende des Tages kräftig Lehrgeld bezahlen mussten.

Es spielten: Austrup, Grütering, Grund, Hoffmann, Laczkowski, Liman, Maxeiner, Zorn

03.05.2019

Oberliga Relegation für die 1. Herren

Da der zweitplatzierte der Verbandsliga TV Dresselndorf den Gang in die Oberliga-Relegation nicht antreten möchte, dürfen die 1. Herren des TSC am Muttertagswochenende in die Saisonverlängerung gehen und gegen den zweitplatzierten der Parallelverbandsliga, Augustdorf, und dem Oberliga Relegationskandidaten, VV Human Essen IV, um einen Platz in der Oberliga kämpfen. Zunächst geht es für die 1. Herren am Freitag, 10. Mai, zum Auswärtsspiel nach Augustdorf, bevor der TSC am 12. Mai den VV Human Essen im TSC Sportzentrum begrüßen darf.

Egal wie erfolgreich das Wochenende für den TSC werden wird, es kann sicherlich ein sehenswertes Volleyballspiel erwartet werden! Bei freiem Eintritt ist jeder Gast und Fan des TSC herzlich eingeladen, die 1. Herren zu unterstützen!

07.03.2019

1. Herren im Tiebreak nicht zu schlagen

Soest - TSC Eintracht Dortmund 2:3 (21:25, 25:15, 25:23, 19:25, 10:15)

Die Erste Mannschaft der Eintracht durfte am Wochenende in Soest antreten. Die Gegner schienen hochmotiviert und erhofften mit der Unterstützung der zahlreichen Fans im Rücken, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren.
Der erste Durchgang entwickelte sich ähnlich knapp wie schon das gesamte Hinspiel: ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen wurde erst spät zugunsten der Dortmunder entschieden (25:21).
Dabei waren aber stets Unsicherheiten im Spiel des TSC zu bemerken. Multitalent Ole Wirtz – letztens noch als Mittelblocker aktiv – hatte heute in der Doppelrolle als Libero und Spielertrainer viel zu tun, seine Annahme und Abwehr auf das sehr flexibel agierende Angriffsspiel der Soester einzustellen. Dazu kam eine viel zu hohe Fehlerquote bei den eigenen Aufschlägen. Nach verpatztem Start in den zweiten Satz (2:9) konnten die Dortmunder dem Rückstand nur hinterherrennen (15:25).
Es folgte ein weiterer enger Durchgang mit glücklicherem Ende für Soest (23:25).
Mit einem Wechsel auf der Zuspielposition ging der TSC in den vierten Satz und erarbeitete sich durch zwei Aufschlagserien von Fabian Wolf den entscheidenden Vorsprung in einem widerum knappen Rennen (25:19).
Im Tiebreak waren es wieder Wolf, aber auch Lang und Laczkowski, die mit ihren Aufschlägen auf den unglücklich agierenden Libero der Soester den Sack zuschnürten und der Eintracht letztlich den Sieg bescherten.
Wichtige Randnotiz zu diesem Spiel: sogar der sonst so kritische Kapitän Andre Hoffmann war mit der Leistung des Schiedsgerichts zufrieden. Manche sprachen gar von der „besten Schiri-Leistung der Saison“.


Es spielten: Austrup, Birkhäuser, Görts, Grütering, Hoffmann (C), Laczkowski, Lang, Liman, Wirtz (L), Wolf

Laczkowski