Spielberichte

2. Herren

25.02.2018

Tie-Break im Saisonfinale der 2. Herren

TSC Eintracht Dortmund II - TuS Hattingen 2:3 (17:25; 25:23; 19:25; 26:24; 18:20)

Bereits vor dem letzten Saisonspiel der 2. Herren stand fest, dass die Dortmunder ihre erste Landesligasaison unabhängig vom Ausgang des Spiels auf dem 4. Platz beenden würden. Hattingen brauchte allerdings 3 Punkte, um den 2. Platz und damit die Relegation in die Verbandsliga zu sichern. Der TSC konnte trotz Heimvorteil nur 7 einsatzbereite Spieler an den Start bringen und musste ohne Libero in ungewohnter Konstellation spielen.

Der TSC begann dann auch gleich mit vielen unnötigen Fehlern und wurde von Hattingen im 1. Satz regelrecht vorgeführt. Die Dortmunder konnten weder Stabilität in die Annahme noch Druck im Angriff aufbauen und sahen sich einem fortwährenden Rückstand gegenüber. Nur eine Aufschlagserie gegen Satzende sorgte noch für etwas Ergebniskosmetik und verhinderte ein desolates Endergebnis im 1. Satz.

Zwar war der Wille beim TSC immer zu erkennen, an den vielen unnötigen Fehlern im Spielaufbau der Dortmunder sollte sich aber auch im 2. Satz zunächst nichts ändern. Hattingen zog schnell davon und spielte sich einen großen Vorsprung heraus. Beim Stande von 8:15 aus Dortmunder Sicht sah es schon nach einer schnellen und schmerzhaften Niederlage für den TSC aus. Trainer Ole Wirtz griff zu ungewöhnlichen Maßnahmen und zog den Mittelblock mit in die Annahme, was überraschenderweise zu mehr Stabilität führte. Mit der ersten Sprungaufschlagserie von Fabian Wolf zeigte der TSC dann erstmals, dass man dieses Spiel nicht kampflos aufgeben würde und zog auf bis 3 Punkte Rückstand heran. Dann ging der junge Mittelblocker Florian Altfeld, der bis zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Aufschlag ins gegnerische Feld platzieren konnte, an den Aufschlag und zauberte eine 6 Punkte Aufschlagserie aus dem Hut. Zusammen mit dem immer stärkeren Blockspiel des TSC egalisierten die Dortmunder den Rückstand und gewannen den Satz auf der Zielgeraden noch mit 25:23.

Der Kampfgeist der Dortmunder war endgültig geweckt und das Spiel konnte deutlich an Niveau zulegen. Dennoch leisteten sich die Dortmunder gerade im sonst so verlässlichen Außenangriff unnötig viele Fehler und so schaffte es der TSC den 3. Satz mit 19:25 zu verlieren, obwohl eigentlich nur die Dortmunder spielten. Zu viele der eigentlich schön aufgebauten Angriffe landeten jedoch im Aus oder wurden vom Hattinger Block postwendend zurückgeschickt.

Im 4. Satz konnte der TSC die Eigenfehler endlich reduzieren und so entstand der spannendste Satz der Partie. Auch Robin Backhaus, der auf der für ihn ungewohnten Diagonalposition spielen musste, kam immer besser ins Spiel und so konnte Zuspieler Nabil Ben Fraj den Dortmunder Angriff besser verteilen. Am Ende stand des nach 26 Minuten Satzdauer knapp aber verdient 26:24 für den TSC.

Im Tie-Break gingen die Dortmunder in dieser Saison meist als 2. Sieger nach Hause, dies sollte sich auch im letzten Saisonspiel nicht ändern. 
Der Endstand von 18:20 aus Dortmunder Sicht zeigte jedoch, wie eng es im entscheidenen Satz zuging. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und am Ende konnte Hattingen den Satz etwas glücklich, aber - insbesondere im Hinblick auf den desolaten Start der Dortmunder - verdient für sich entscheiden.

Es spielten: Altfeld, Backhaus, Ben Fraj, Butau, Grund, Grütering, Wolf
Trainer: Ole Wirtz

25.02.2018

2. Herren im Soll

TuS Halden-Herbeck - TSC Eintracht Dortmund II 0:3 (22:25; 17:25; 16:25)
TuS Meinerzhagen - TSC Eintracht Dortmund II 3:0 (25:20; 25:15; 25:21)

Auf Grund zeitlicher Verhinderung unseres Spielberichtsschreibers, anbei eine kurze Zusammenfassung der zwei letzten Saisonspiel des TSC.

Im ersten Spiel gegen Tabellenschlusslicht TuS Halden-Herbeck konnten die 2. Herren trotz des Fehlens von Trainer Ole Wirtz ihrer Favoritenrolle gerecht werden und souverän mit 3:0 gewinnen.

Im darauf folgenden Spiel gegen den Tabellenersten TuS Meinerzhagen mussten sich die 2. Herren dann ihrerseits ebenso klar gegen den Favoriten geschlagen geben. Nachdem man Meinerzhagen im Hinspiel noch in den Tie-Break zwingen konnte, der erst in der Verlängerung verloren wurde, war das Rückspiel dann leider eine klare Angelegenheit zu Gunsten des TuS Meinerzhagen, die damit voll auf Aufstiegskurs liegen.

Für den TSC war nach dem Spiel auf Grund der Niederlage von Freudenberg gegen Siegen dennoch der 4. Platz gesichert, auch nach oben geht es für die  2. Herren nicht mehr, so dass bereits feststeht, dass der TSC die erste Saison in der Landesliga auf einem guten 4. Platz beenden wird.

 

Einen Tag nach dem Spiel gegen Meinerzhagen durften die 2. Herren dann im Vorausscheid für den Bezirkspokal gegen den Drittligisten TV Hörde antreten. Auf Grund des großen Klassenunterschieds spielte Hörde nicht mit der Bestbesetzung gegen den TSC, kam jedoch gegen gut gelaunte und motivierte Dortmunder im 2. Satz beinahe ins straucheln und konnten erst in der Verlängerung mit 26:24 gewinnen. Die restlichen beiden Sätze gingen gegen die - auch in 2. Besetzung - in allen Belangen überlegende Hörder dann deutlich zum 0:3 Endstand verloren.

23.01.2018

2. Herren unterliegen deutlich gegen Freudenberg

TSC Eintracht Dortmund II - SG 68 Freudenberg 1:3 (18:25; 11:25; 27:25; 19:25)

Trotz weiter anhaltendem Verletzungspech konnten die Dortmunder mit 11 Mann nach Vogelsang reisen, um dort gegen die Wundertüte der Liga, SG 68 Freudenberg anzutreten, die je nach Besetzung starken Leistungsschwankungen unterliegen. Im Spiel gegen den TSC konnte Freudenberg zum Ärger der Dortmunder leider mit vollem Kader antreten. Auf Seiten des TSC musste Außenangreifer Fabian Wolf auf Grund seiner Außenbandverletzung weiter zum Libero Trikot greifen. Auch der momentan in Topform befindliche Außenangreifer Willi Pischke nahm auf Grund einer Kapselverletzung zunächst auf der Bank Platz, so dass der etatmäßige Libero Memian Sulaiman zum Ersatz Außenangreifer aufrückte. So weit, so ungewöhnlich.

Die Freudenberger starteten von Beginn an mit starkem Blockspiel, die sichere Feldabwehr brachte zudem die schnellen Mittelangreifer der Sauerländer immer wieder eindrucksvoll ins Spiel und damit den TSC vor große Schwierigkeiten. Es war einzig der unterirdisch schlechten Aufschlagquote der Freudenberger zu verdanken, dass der 1. Satz bis zur Satzmitte völlig ausgeglichen blieb. Dann stabilisierten die Freudenberger ihr Aufschlagspiel etwas und gewannen den ersten Satz in der Folge deutlich.

Im 2. Satz kam Willi Pischke für Robin Backhaus ins Spiel, der seine Sache gut gemacht hatte, gegen den starken Freudenberger Block jedoch chancenlos war. Aber auch mit der Verstärkung über Außen fanden die Dortmunder kein Mittel, um den Freudenberger Block zu überwinden. Gleichzeitig schlugen die Freudenberger Angreifer am - eigentlich soliden - Dortmunder Block vorbei oder diesen geschickt an. Es mangelte dabei nicht an der Einstellung der Dortmunder, die um jeden Ball kämpften und auch nicht selten lange Ballwechsel erzwangen, am Ende blieben sie jedoch immer 2. Sieger. Das überdeutliche Ergebnis gibt die Kräfteverhältnisse im 2. Satz auch in der Höhe korrekt wieder.

Es mussten also Änderungen her: Diese gab es in zum Teil unorthodoxer Weise. Bereits zu Ende des 2. Satzes kam der 2. Dortmunder Zuspieler Marco Lafrentz, der in dieser Saison bislang kaum Spielminuten sammeln durfte, auf das Feld. Zu Beginn des 3. Satzes kam Stefan Niebes für den glücklosen Bendix Liman und der Libero auf Abwegen, Memian Sulaiman, durfte als Außenangreifer auf das Feld. Die mutige Entscheidung von Trainer Ole Wirtz zahlte sich aus. Marco Lafrentz verteilte die Bälle unbekümmert auf alle Angriffspositionen und Memian Sulaiman schlug aus allen Lagen. Das die Meisten seiner Bälle wohl eher die Wand als den Hallenboden berührt hätten, wenn nicht der Freudenberger Block die Bälle stets zu Dortmunder Gunsten umlenkte, war zweitranging. Der TSC war plötzlich im Spiel und zog mit einer kleinen Führung davon. Auch der Dortmunder Block konnte jetzt immer mehr Erfolge aus den unzähligen Bemühungen verbuchen. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit mehrfachen Führungswechseln, bei dem der TSC am Ende das glücklichere Händchen hatte.

In den 4. Satz ging es dann mit unveränderter Aufstellungen, bei der Marco Lafrentz weiter stark aufspielte und seine Angreifer auch mal auf ungewöhnlich Angriffsrouten schickte - mit Erfolg. Am Ende mussten sich die Dortmunder aber der an diesem Tag deutlich besseren Block- und Feldabwehr der Freudenberger geschlagen geben.

Es spielten: Backhaus, Ben Fraj, Grund, Grütering, Lafrentz, Liman, Niebes, Pischke, Sulaiman, Wirtz, Wolf

16.01.2018

2. Herren besiegen "Tie-Break-Fluch"

TVE Vogelsang - TSC Eintracht Dortmund II 2:3 (25:23; 22:25; 25:21; 17:25; 11:15)

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den Hallenwart davon zu überzeugen, dass an jenem Sonntag trotz widriger Bohnerarbeiten ein Spiel der Landesliga stattfinden sollte, konnte man leicht verspätet die Halle betreten und war überrascht welches hervorragende Geläuf man dort vorfand. Erneut unter schwierigen Vorzeichen starteten die TSCler in die zweite Rückrundenpartie. Zwar hatte man den zunächst fraglichen Stammmittelblocker Markus Grund an Bord, doch dafür fehlten einige Stammkräfte verletzungsbedingt oder waren privat verhindert. Das soll gegen den ebenfalls stark ausgedünnten Kader der Vogelsänger jedoch keine Ausrede sein.

Der erste Satz war für die mitgereisten TSC-Fans eine wahre Zumutung. Hüftsteif und ohne jeglichen Biss präsentierten sich die Gäste, als ob sie nach dem Winterschlaf direkt in die Frühjahrsmüdigkeit gefallen wären. Folglich mussten die Vogelsänger ihr ohnehin bescheidenes Spiel nur konsequent durchziehen, um den ersten Satz ungefährdet für sich zu entscheiden. Trauriger Höhepunkt des Rat-Races zweier unterirdisch spielender Mannschaften, waren die, mit dem Rücken zum Feld geschlagenen unteren Angaben eines Vogelsanger-Spielers, die teilweise der eintrachtschen Annahme erhebliche Probleme bereiteten. Am Ende stand es aus TSC-Sicht 23:25.

Zäh, allerdings leicht verbessert und mit etwas mehr Elan startete das Spiel der Dortmunder im zweiten Satz. Positiv anzumerken, waren die beiden starken Leistungen der beiden Mittelblocker Liman und Grund, die mit starken Angriff- und Blockaktionen den Karren immer wieder aus dem Dreck zu ziehen im Stande waren. Weiterhin stark verbesserungswürdig blieb jedoch die Annahme und die Bereitschaft, unterhalb der eigenen Kniehöhe zu agieren. Alles in Allem reichte jedoch der Leistungsschub, um mit 22:25 zu gewinnen und so den absoluten Fehlstart, verbunden mit verlorenen Punkten, vorerst abzuwehren.

Diese Federn musste man erst im nächsten Satz lassen. Die Eintracht-Männer starteten mit einer fünf zu null Serie und konnten ihren Vorsprung im Laufe des Satzes auf 8 Punkte ausbauen. Außenangreifer Willi Pischke lief richtig warm und erzielte die ersten 6 Punkte der Eintracht quasi im Alleingang (Anmerkung der Redaktion ;) ). Trotz alledem, und insbesondere aufgrund technischer Fehler und einem schwachem ersten Kontakt auf Seiten der Dortmunder, kamen die Männer aus Vogelsang wieder ran und konnten den Satz deutlich mit 21:25 gewinnen.

Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass man schonmal mindestens einen Punkt abgeben müsse. Um den Schaden im Rahmen zu halten, besann man sich wieder auf eigene Stärken und zeigte im vierten Satz ganz klar, dass die vorherigen Sätze nicht dem eigenen Leistungsvermögen entsprachen. Überlegen und ohne größere Wackler, konnte man die Vogelsänger mit 25:17 deutlich in die Schranken weisen.

Der fällige Tie-Break, der Angstsatz der Dortmunder, nachdem dieser in den vergangenen vier Partien stets abgegeben wurde, zeigte einmal mehr die wahren Kräfteverhältnisse der beiden Teams. Auch in diesem setzten sich die Dortmund schnell ab und konnten ihre Führung von vier Punkten bis zum Schluss souverän verteidigen. Am Ende hieß es 15:11.

Jubelstürme brachen nach dem Spiel jedoch nicht aus. Trotz des Sieges muss diese Partie als eine der schwächeren Saisonleistungen eingeordnet werden. Will man die nächsten Spiele gegen die, in der Tabelle besser als Vogelsang positionierten Teams bestehen, bedarf es einer dringenden Leistungssteigerung.

Es spielten:
Backhaus, Ben Fraj, Grütering, Grund, Liman, Lindeburg, Pischke, Wolf

Willi Pischke

16.12.2017

Tie-Break Fluch für die 2. Herren

TSC Eintracht Dortmund II - CVJM Siegen 2:3 (19:25;25:19;20:25;25:22;10:15)

Zum Rückrundenauftakt und Heimspiel gegen den CVJM Siegen war die Bank des TSC prall gefüllt - leider zur Hälfte mit Invaliden. Nach dem Doppelspiel unter der Woche gegen Meinerzhagen sowie im Pokal gegen TV Mengede musste der TSC mit Florian Altfeld und Fabian Wolf (beide Sprunggelenksverletzung) gleich zwei Spieler für längere Zeit aus dem Kader streichen. Hinzu kamen noch Erkrankungen und alte Verletzungen, so dass der TSC reichlich dezimiert antreten musste. Daher übernahm Ole Wirtz die Mittelposition und Bendix Liman rutschte auf den Außenangriff.

So begann der TSC recht ansehnlich bis zur Mitte des 1. Satzes. Dann stellte sich der Siegener Angriff gut auf die großen Lücken im hinteren Teil der Feldabwehr ein, auch die neue Mittel/Außenkombination konnte nicht die erhoffte Durchschlagskraft entfalten.

Der Satz ging mit 19:25 verloren und Ole Wirtz stellte zum 2. Satz das Außen/Mittelangriff Experiment folgerichtig wieder um. Mit Erfolg, im zweiten Satz bewies Bendix Liman, dass er als Mittelblock den gegnerischen Angriff weitaus empfindlicher stören kann und tat dies mit einigen eindrucksvollen Blöcken. Auch der 2. Mittelmann Stefan Niebes, der lange Zeit pausieren musste, fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein und spielte nach einer Aufschlagserie sogar in der Feldabwehr überzeugend. Dank des konstant guten Angriffs über Willi Pischke und den klugen Lobbällen von Ole Wirtz setzte sich der TSC früh ab und gewann verdient mit 25:19.

Im dritten Satz verzweifelten die Dortmunder einige Male am starken Block der Siegener und der wiederum ausbaufähigen Verteidigung des eigenen Angriffs auf Dortmunder Seite. Zu viele Bälle fielen unbekümmert in der hinteren Feldhälfte zu Boden. Hinzu kamen unnötige Aufschlagfehler und eine ungewohnt wackelige Annahme. Das Resultat war ein verdienter Siegener Satzgewinn zum 25:20. Als Folge stellte Ole Wirtz erneut um und sich selbst auf die Diagonalposition (es sollte an diesem Spieltag der letzte Positionswechsel bleiben). Dafür musste Christopher Grütering auf der Bank Platz nehmen, der im gesamten Spiel einem starken Block gegenüberstand.

Eben jener Block hatte dann im 4. Satz auch prompt Probleme mit den ungewöhnlichen Lob Bällen von Ole Wirtz. Es entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, bei dem Siegen im Laufe des Satzes jedoch einen immer größeren Vorsprung erzielen konnte. Nach einem 10:17 Rückstand und der ersten Auszeit konnte der TSC noch einmal drei Punkte gut machen, aber der starke Siegern Diagonalangreifer, der den TSC schon im Hinspiel quasi im Alleingang besiegt hatte, machte der Eintracht das Leben schwer. Beim Stand von 14:20 bekam Nabil Ben Fraj, der beim TSC für gute Zuspiele, aber nicht unbedingt für ein souveränes Aufschlagsspiel bekannt ist, das Aufschlagsrecht. Mit präzisen Aufschlägen, die verhinderten, dass der Siegener Zuspieler seine Hauptangreifer bedienen konnte, kämpfte sich der TSC Punkt um Punkt heran. Auch 2 gegnerische Auszeiten konnten Nabil Ben Fraj und seine Mitspieler nicht stoppen, erst nach 7 Punkten und der 21:20 Führung gab der TSC das Aufschlagrecht ab. Doch das Momentum war jetzt auf Seiten des TSC, mit einer hervorragenden Annahme von Liberio Memian Sulaiman konnte Stefan Niebes im Aufsteiger bedient werden und nach wenigen Augenblicken stand es 24:22 für den TSC. Bendix Liman, der eine tolle Leistung als Mittelblocker zeigte, hatte jedoch Aufschlagsrecht und bei eben jenem bislang einen rabenschwarzen Tag. Für ihn kam direkt von der Bank Robin Backhaus, der als ersten Ballkontakt des Tages gleich einen Satzball aufschlagen sollte. Keine Aufgabe für schwache Nerven, doch der folgende Aufschlag war nicht nur fehlerfrei, sondern auch stark genug, dass der Siegener Angreifer seinen Angriff direkt ins Netz schlug. Mit 25:22 erzwangen die Dortmunder so den 5. Satz.

Im 5. Satz sind die Dortmunder in dieser Saison jedoch immer als 2. Sieger vom Feld gegangen und dieser "Fluch" sollte auch heute nicht beendet werden. Alle Mannen des TSC gaben alles, die Lücken in der Feldabwehr rissen aber wieder auf und Siegen spielte am Ende klüger und effizienter, so dass der Satz mit 10:15 und damit das Spiel in der Verlängerung verloren ging.

Leider verletzte sich auch heute wieder ein Spieler, dieses mal vom CVJM Siegen, am Sprunggelenk. Wir hoffen, dass sich diese Verletzungsmisere im neuen Jahr nicht fortsetzt und wünschen gute Besserung!

Es spielten: Backhaus, Ben Fraj, Grütering, Pischke, Wirtz, Niebes, Garcia Carballo, Lafrentz, Liman, Sulaiman

NeinJa

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