Spielberichte

2. Herren

05.11.2018

2. Herren schlagen Tabellenführer aus Freudenberg

SG 68 Freudenberg - TSC Eintracht Dortmund II 2:3 (25:21, 20:25, 24:26, 25:19, 11:15)

Im dritten Spiel der Saison traten die 2. Herren des TSC Eintracht auswärts gegen die SG Freudenberg an. Nach einem ersten Aufwärmen in der durchaus kalten Halle musste sich Ersatztrainer Christopher Grütering Gedanken machen, wie die vielen Außenangreifer am Besten auf die Positionen zu verteilen waren.

Auch im dritten Spiel sollte man die Anfangsnervosität der Dortmunder deutlich merken, die den 1. Satz deutlich zu hektisch begannen. Viele Eigenfehler kosteten Teammoral und Punkte für die Mannschaft, der Angriff über die Mitte konnte wegen zu schnellem Tempo schlecht eingesetzt werden und war daher auch nicht in der Lage, den Block für die Außenangreifer aufzulockern. Trotz Hartnäckigkeit verlor man so den 1. Satz 25:21 gegen Freudenberg, der keine besonders gefährlichen Angriffe zu bieten hatte, jedoch immer wieder ins Spiel zurückfand und kontinuierlich Punkt für Punkt holte. 

Satz 2 und 3 verliefen zugunsten der Dortmunder Jungs, die in der Lage waren, sich zu fangen. Der Angriff über Mitte stabilisierte sich und erzielte so gut wie immer direkten Punktgewinn, wodurch auch der Außenangriff freieres Spiel hatte. In einer 8-Punkte-Serie zeigte man, dass bei vorhandener Konzentration starker Volleyball möglich war. Die Volleyballer der SG Freudenbergs waren unnachgiebig, was dann trotz guter eigener Annahmen besonders durch den Kapitän Grund zu einem nicht überdeutlichen 25:20 und 26:24 führte. 

Der vierte Satz war jedoch durchwachsen von Serien fehlgeschlagener Angriffe. Durch vermeintlichen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters bezüglich des gegnerischen Zuspiels und Fehlerpfeifen eigener Annahmen war man nicht in der Lage, das eigene Spiel durchzubringen und verlor den Fokus, was dann das deutliche 25:19 bedeutete.

Der 5. und letzte Satz begann trotz kürzerem Verlauf mit einer Serie leichter Fehler in der eigenen Annahme. Doch dieses Mal war man in der Lage, sich zu fangen und bewies Stabilität im Angriff, was gerade bei den starken Rettungsaktionen der Gegner Durchhaltevermögen bewies und die Konzentration steigerte. So kam es, dass man sich durch konsistente Angaben des Kapitäns nicht von vermeintlich wichtigen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter abbringen ließ und den letzten Satz und somit auch das Spiel 15:11 nachhause brachte. 

Es spielten: Altfeld, Ben Fraj, Bockenhagen, Erdmann, Gollnow, Grund, Krötz, Maxeiner, Pischek, Zorn

Frasheri

08.10.2018

2. Herren holen ersten Saisonsieg

TSC Dortmund II – PSV Bochum 3:0 (25:16, 25:22, 25:13)

Wie so oft im Leben, zeigte sich am Samstag in der TSC-Halle, dass doch viele der Bedenken, die man mit sich herumträgt, unbegründet sind. Um etwas Pathos herauszunehmen: Es handelte sich lediglich um einige Zweifel der TSC-Mannen dem Aufsteiger aus Bochum im zweiten Punktspiel, aufgrund einer äußerst dünne Personaldecke, nicht gewachsen zu sein. Dem Spiel der Dortmunder ging eine Seuchenwoche voraus: Der elf Mann starke Kader schrumpfte binnen weniger Tage auf eine siebenköpfige Truppe zusammen. Glücklicherweise wurde Zuspieler Jens Gollnow nach Erkrankung gerade rechtzeitig wieder fit, um den verletzten Nabil Ben Fraj gebührend zu ersetzen. Mit dem Debütant Paul Erdmann, der eine große Bereicherung im Außenangriff darstellt, stellte sich die Handvoll tapferer Volleyballkrieger aus Dortmund dem Gegner aus Bochum entgegen.

Kaum waren die ersten Bälle gespielt, wurde den meisten Dortmunder Spielern klar, dass die Furcht vor einer Schmach in eigener Halle völlig überflüssig gewesen ist. Kontinuierlich, ruhig und konzentriert erspielten die Dortmunder einen passablen Vorsprung, der mit einem 25:16 Satzsieg ins Ziel gebracht werden konnte. Das TSC-Kollektiv stand bis dato gefestigt in der Abwehr und ließ – dank einer wachen Feldabwehr – wenig Bälle in die eigene Hälfte fallen. Ähnlich reibungslos verlief es auch im Angriff, wo die Mittelblocker Markus Grund und Florian Altfeld Aufsteiger um Aufsteiger gegen die ratlosen Gäste aus Bochum versenken konnten. Auch die Außen- und Diagonalangreifer kamen auf ihre Kosten, was neben den präzise gestellten Bälle von Jens Gollnow auch von der mittelmäßigen Blockarbeit der Bochumer begünstigt wurde.

Doch wie so oft, folgte den schön anzusehenden Stafetten der Dortmunder im nächsten Satz das nackte Grauen. Nicht anders ist es zu erklären, dass man gegen Ende des zweiten Satzes mit vier Punkten zurücklag. Insbesondere die Annahme und die Durchschlagskraft über Diagonal und Außen ließen die Sicherheit aus dem ersten Satz vermissen. Nach einer kurzer Behandlungspause, des zwischenzeitlich angeschlagenen Mittelblockers Markus Grund (leichte Verletzung am Sprunggelenk), kam wieder frischer Wind in die TSC-Reihen. Mit einer fortan sicherer agierenden Annahme drehten die Dortmund den Satz mit Ach und Krach zu einem 25:22 und sicherten sich somit den zweiten Gewinnsatz.

Damit war der Wille der Bochumer gebrochen, die sich im dritten Satz, gefühlt ohne große Gegenwehr, ihrem Schicksal fügten. Hinzu kam, dass in diesem Satz der Youngster im Mittelblock des TSC groß aufspielte. Beinahe alle Bälle gingen auf Florian Altfeld, der in einer Endlosschleife aus kurzen Zuspielen von Jens Gollnow auf das Feld der Bochumer eintrommelte. Der kürzeste Satz des Spiels ging mit 25:13 - keineswegs in der Höhe unverdient – an die Dortmunder.

Für den TSC spielten: F. Altfeld, R. Backhaus, J. Gollnow, T. Krötz, M. Grund, P. Erdmann, W. Pischke

Pischke

25.02.2018

Tie-Break im Saisonfinale der 2. Herren

TSC Eintracht Dortmund II - TuS Hattingen 2:3 (17:25; 25:23; 19:25; 26:24; 18:20)

Bereits vor dem letzten Saisonspiel der 2. Herren stand fest, dass die Dortmunder ihre erste Landesligasaison unabhängig vom Ausgang des Spiels auf dem 4. Platz beenden würden. Hattingen brauchte allerdings 3 Punkte, um den 2. Platz und damit die Relegation in die Verbandsliga zu sichern. Der TSC konnte trotz Heimvorteil nur 7 einsatzbereite Spieler an den Start bringen und musste ohne Libero in ungewohnter Konstellation spielen.

Der TSC begann dann auch gleich mit vielen unnötigen Fehlern und wurde von Hattingen im 1. Satz regelrecht vorgeführt. Die Dortmunder konnten weder Stabilität in die Annahme noch Druck im Angriff aufbauen und sahen sich einem fortwährenden Rückstand gegenüber. Nur eine Aufschlagserie gegen Satzende sorgte noch für etwas Ergebniskosmetik und verhinderte ein desolates Endergebnis im 1. Satz.

Zwar war der Wille beim TSC immer zu erkennen, an den vielen unnötigen Fehlern im Spielaufbau der Dortmunder sollte sich aber auch im 2. Satz zunächst nichts ändern. Hattingen zog schnell davon und spielte sich einen großen Vorsprung heraus. Beim Stande von 8:15 aus Dortmunder Sicht sah es schon nach einer schnellen und schmerzhaften Niederlage für den TSC aus. Trainer Ole Wirtz griff zu ungewöhnlichen Maßnahmen und zog den Mittelblock mit in die Annahme, was überraschenderweise zu mehr Stabilität führte. Mit der ersten Sprungaufschlagserie von Fabian Wolf zeigte der TSC dann erstmals, dass man dieses Spiel nicht kampflos aufgeben würde und zog auf bis 3 Punkte Rückstand heran. Dann ging der junge Mittelblocker Florian Altfeld, der bis zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Aufschlag ins gegnerische Feld platzieren konnte, an den Aufschlag und zauberte eine 6 Punkte Aufschlagserie aus dem Hut. Zusammen mit dem immer stärkeren Blockspiel des TSC egalisierten die Dortmunder den Rückstand und gewannen den Satz auf der Zielgeraden noch mit 25:23.

Der Kampfgeist der Dortmunder war endgültig geweckt und das Spiel konnte deutlich an Niveau zulegen. Dennoch leisteten sich die Dortmunder gerade im sonst so verlässlichen Außenangriff unnötig viele Fehler und so schaffte es der TSC den 3. Satz mit 19:25 zu verlieren, obwohl eigentlich nur die Dortmunder spielten. Zu viele der eigentlich schön aufgebauten Angriffe landeten jedoch im Aus oder wurden vom Hattinger Block postwendend zurückgeschickt.

Im 4. Satz konnte der TSC die Eigenfehler endlich reduzieren und so entstand der spannendste Satz der Partie. Auch Robin Backhaus, der auf der für ihn ungewohnten Diagonalposition spielen musste, kam immer besser ins Spiel und so konnte Zuspieler Nabil Ben Fraj den Dortmunder Angriff besser verteilen. Am Ende stand des nach 26 Minuten Satzdauer knapp aber verdient 26:24 für den TSC.

Im Tie-Break gingen die Dortmunder in dieser Saison meist als 2. Sieger nach Hause, dies sollte sich auch im letzten Saisonspiel nicht ändern. 
Der Endstand von 18:20 aus Dortmunder Sicht zeigte jedoch, wie eng es im entscheidenen Satz zuging. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und am Ende konnte Hattingen den Satz etwas glücklich, aber - insbesondere im Hinblick auf den desolaten Start der Dortmunder - verdient für sich entscheiden.

Es spielten: Altfeld, Backhaus, Ben Fraj, Butau, Grund, Grütering, Wolf
Trainer: Ole Wirtz

25.02.2018

2. Herren im Soll

TuS Halden-Herbeck - TSC Eintracht Dortmund II 0:3 (22:25; 17:25; 16:25)
TuS Meinerzhagen - TSC Eintracht Dortmund II 3:0 (25:20; 25:15; 25:21)

Auf Grund zeitlicher Verhinderung unseres Spielberichtsschreibers, anbei eine kurze Zusammenfassung der zwei letzten Saisonspiel des TSC.

Im ersten Spiel gegen Tabellenschlusslicht TuS Halden-Herbeck konnten die 2. Herren trotz des Fehlens von Trainer Ole Wirtz ihrer Favoritenrolle gerecht werden und souverän mit 3:0 gewinnen.

Im darauf folgenden Spiel gegen den Tabellenersten TuS Meinerzhagen mussten sich die 2. Herren dann ihrerseits ebenso klar gegen den Favoriten geschlagen geben. Nachdem man Meinerzhagen im Hinspiel noch in den Tie-Break zwingen konnte, der erst in der Verlängerung verloren wurde, war das Rückspiel dann leider eine klare Angelegenheit zu Gunsten des TuS Meinerzhagen, die damit voll auf Aufstiegskurs liegen.

Für den TSC war nach dem Spiel auf Grund der Niederlage von Freudenberg gegen Siegen dennoch der 4. Platz gesichert, auch nach oben geht es für die  2. Herren nicht mehr, so dass bereits feststeht, dass der TSC die erste Saison in der Landesliga auf einem guten 4. Platz beenden wird.

 

Einen Tag nach dem Spiel gegen Meinerzhagen durften die 2. Herren dann im Vorausscheid für den Bezirkspokal gegen den Drittligisten TV Hörde antreten. Auf Grund des großen Klassenunterschieds spielte Hörde nicht mit der Bestbesetzung gegen den TSC, kam jedoch gegen gut gelaunte und motivierte Dortmunder im 2. Satz beinahe ins straucheln und konnten erst in der Verlängerung mit 26:24 gewinnen. Die restlichen beiden Sätze gingen gegen die - auch in 2. Besetzung - in allen Belangen überlegende Hörder dann deutlich zum 0:3 Endstand verloren.

23.01.2018

2. Herren unterliegen deutlich gegen Freudenberg

TSC Eintracht Dortmund II - SG 68 Freudenberg 1:3 (18:25; 11:25; 27:25; 19:25)

Trotz weiter anhaltendem Verletzungspech konnten die Dortmunder mit 11 Mann nach Vogelsang reisen, um dort gegen die Wundertüte der Liga, SG 68 Freudenberg anzutreten, die je nach Besetzung starken Leistungsschwankungen unterliegen. Im Spiel gegen den TSC konnte Freudenberg zum Ärger der Dortmunder leider mit vollem Kader antreten. Auf Seiten des TSC musste Außenangreifer Fabian Wolf auf Grund seiner Außenbandverletzung weiter zum Libero Trikot greifen. Auch der momentan in Topform befindliche Außenangreifer Willi Pischke nahm auf Grund einer Kapselverletzung zunächst auf der Bank Platz, so dass der etatmäßige Libero Memian Sulaiman zum Ersatz Außenangreifer aufrückte. So weit, so ungewöhnlich.

Die Freudenberger starteten von Beginn an mit starkem Blockspiel, die sichere Feldabwehr brachte zudem die schnellen Mittelangreifer der Sauerländer immer wieder eindrucksvoll ins Spiel und damit den TSC vor große Schwierigkeiten. Es war einzig der unterirdisch schlechten Aufschlagquote der Freudenberger zu verdanken, dass der 1. Satz bis zur Satzmitte völlig ausgeglichen blieb. Dann stabilisierten die Freudenberger ihr Aufschlagspiel etwas und gewannen den ersten Satz in der Folge deutlich.

Im 2. Satz kam Willi Pischke für Robin Backhaus ins Spiel, der seine Sache gut gemacht hatte, gegen den starken Freudenberger Block jedoch chancenlos war. Aber auch mit der Verstärkung über Außen fanden die Dortmunder kein Mittel, um den Freudenberger Block zu überwinden. Gleichzeitig schlugen die Freudenberger Angreifer am - eigentlich soliden - Dortmunder Block vorbei oder diesen geschickt an. Es mangelte dabei nicht an der Einstellung der Dortmunder, die um jeden Ball kämpften und auch nicht selten lange Ballwechsel erzwangen, am Ende blieben sie jedoch immer 2. Sieger. Das überdeutliche Ergebnis gibt die Kräfteverhältnisse im 2. Satz auch in der Höhe korrekt wieder.

Es mussten also Änderungen her: Diese gab es in zum Teil unorthodoxer Weise. Bereits zu Ende des 2. Satzes kam der 2. Dortmunder Zuspieler Marco Lafrentz, der in dieser Saison bislang kaum Spielminuten sammeln durfte, auf das Feld. Zu Beginn des 3. Satzes kam Stefan Niebes für den glücklosen Bendix Liman und der Libero auf Abwegen, Memian Sulaiman, durfte als Außenangreifer auf das Feld. Die mutige Entscheidung von Trainer Ole Wirtz zahlte sich aus. Marco Lafrentz verteilte die Bälle unbekümmert auf alle Angriffspositionen und Memian Sulaiman schlug aus allen Lagen. Das die Meisten seiner Bälle wohl eher die Wand als den Hallenboden berührt hätten, wenn nicht der Freudenberger Block die Bälle stets zu Dortmunder Gunsten umlenkte, war zweitranging. Der TSC war plötzlich im Spiel und zog mit einer kleinen Führung davon. Auch der Dortmunder Block konnte jetzt immer mehr Erfolge aus den unzähligen Bemühungen verbuchen. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit mehrfachen Führungswechseln, bei dem der TSC am Ende das glücklichere Händchen hatte.

In den 4. Satz ging es dann mit unveränderter Aufstellungen, bei der Marco Lafrentz weiter stark aufspielte und seine Angreifer auch mal auf ungewöhnlich Angriffsrouten schickte - mit Erfolg. Am Ende mussten sich die Dortmunder aber der an diesem Tag deutlich besseren Block- und Feldabwehr der Freudenberger geschlagen geben.

Es spielten: Backhaus, Ben Fraj, Grund, Grütering, Lafrentz, Liman, Niebes, Pischke, Sulaiman, Wirtz, Wolf

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