Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport

Das Qualitätsbündnis wurde im Oktober 2013 unter der Leitung des Landessportbundes NRW gegründet, um bestehende Initiativen zur Gewaltprävention im Sport zu bündeln.

Ziel ist es, sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport vorzubeugen und diese zu bekämpfen. Dazu werden Qualitätsstandards zur Prävention und Intervention entwickelt und in die Vereinsstrukturen integriert.

Der TSC Eintracht Dortmund ist seit der Gründung des Qualitätsbündnisses aktiv dabei. Der Verein durchlief das umfassende Qualifizierungsprogramm. Dazu zählen unter anderem Schulungen für Trainer*innen und Mitglieder, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und Handlungsstrategien zu vermitteln. Durch diese Maßnahmen hat der TSC Eintracht Dortmund die Schutzkonzepte fest in seine Strukturen integriert und setzt sich aktiv für ein sicheres Umfeld im Sport ein.


Unsere Vertrauenspersonen

Als Vertrauenspersonen sind wir Ansprechpartner*innen für Vereinsmitglieder, Abteilungen und Trainer*innen. Gerne begleiten wir auch Abteilungsversammlungen, Feierlichkeiten oder Events und zeigen Präsenz.

Frau mit blonden, langen Haaren trägt ein graues T-Shirt mit Logo, lächelt vor einem hellen Hintergrund.

Ute Krell

Frau mit langen blonden Haaren und Brille lächelt vor unscharfem Hintergrund, trägt ein graues T-Shirt mit Logo.

Daniela Lohse


Maßnahmen des TSC Eintracht Dortmund

 Ehrenkodex

 Erweitertes Führungszeugnis

 Fortbildung für Jugendtrainer*innen und Vertrauenspersonen

 Fortbildung für Kinder und ihre Eltern

 Handlungsleitfaden

 Regelmäßige Sprechstunden (mittwochs von 14:00 – 18:00 Uhr)

 Vereinssatzung


Für Eltern und Kinder

Broschüre Finger weg! Pack mich nicht an! (Jungen)

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Broschüre: Wir können auch anders! (Mädchen)

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Ehrenkodex

Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Verein haben den Ehrenkodex über ein gewaltfreies, humanes und verantwortungsbewusstes Engagement im Sport unterzeichnet.

Ehrenkodex herunterladen


Erweitertes Führungszeugnis

Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen im jugendnahen Bereich, müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, um auszuschließen, dass Personen mit einschlägigen Vorstrafen im Verein tätig sind.

Weitere Infos im Artikel "Training ist Vertrauenssache" in der TEAM


Fortbildung für Vereinsmitarbeitende

Der Verein bietet seinen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen regelmäßig Fortbildungen zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt an.

Weitere Informationen: Schlagzeile "Mitarbeiterschulung 2015" in der TEAM 2015.03

 Hier geht's zu den nächsten Schulungen


Fortbildung für Kinder und ihre Eltern
Gruppenszene mit fünf Personen vor einer grünen Wand, während Kinder im Vordergrund applaudieren und die Hände heben.

Der Verein bietet regelmäßig in Kooperation mit der Theaterwerkstatt „Anne Tore – sind wir stark“ Angebote für Kinder und ihre Eltern zur Sensibilisierung an.

Unter dem Motto „Kinder stark machen” lädt der TSC Eintracht Dortmund einmal im Jahr alle jungen Vereinsmitglieder zusammen mit ihren Eltern zu einem Eltern-Kind-Workshop ein. Dieser legte besonderen Fokus auf die Prävention von sexualisierter Gewalt im Sportverein. 

„Anne Tore - sind wir stark!” ist ein Theaterstück von Anja Bechtel für Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren. In diesem Stück werden Kinder um Thema „Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt im Sport” sensibilisiert und aufgeklärt. 

Das Präventionstheaterprogramm bietet den Kindern auf spielerische und altersgerechte Weise mutmachende Inhalte zu Themen wie Gefühle, Berührungen und dem Einholen von Hilfe. Durch verschiedene Szenen, die Situationen im Sport und in verschiedenen Sportarten darstellen, werden mögliche Grenzüberschreitungen im Vereinsleben behandelt und der Umgang damit thematisiert. 

Im Anschluss an die Aufführung werden die Kinder, Eltern und Übungsleitende in separate Gruppen aufgeteilt, um in einem Workshop über das Geschehene zu diskutieren und die dargestellten Situationen näher zu beleuchten.  

„Im Sportverein sollte jedes Kind nicht nur seine körperliche Stärke entwickeln, sondern auch lernen, seine persönlichen Grenzen zu erkennen und zu schützen. Wir müssen aktiv dazu beitragen, dass unsere Vereine Orte sind, an denen sich jedes Kind sicher und respektiert fühlt.”, sagt Ute Krell, Vertrauensperson im TSC.

Die Teilnehmer*innen zeigten sich begeistert von dem lehrreichen Workshop und verließen ihn gestärkt und motiviert. Dieser ist ein fester Bestandteil im Kinder- und Jugendsportprogramm des TSCs und wird für alle Interessierten auch im nächsten Jahr wieder angeboten. Informationen dazu werden auf der Homepage des Vereins veröffentlicht.


Verpflichtungserklärung

Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen müssen eine Verpflichtungserklärung, dass zurzeit keine strafrechtlichen Ermittlungsverfahren in Sachen sexualisierter Gewalt gegen sie vorliegen bzw. sie umgehend Mitteilung machen, wenn ein solches Verfahren eingeleitet wurde, unterzeichnen, um auszuschließen, dass Personen mit einschlägigen Vorstrafen im Verein tätig sind.

Handlungsleitfaden

Der Verein hat einen Handlungsleitfaden entwickelt, um im Fall von Verdachtsmomenten, Beschwerden bis hin zu konkreten Übergriffen eine sachlich angemessene Vorgehensweise zu garantieren.

Handlungsleitfaden herunterladen


Vereinssatzung

Mit dem §2 Absatz 4 der Satzung verurteilt der Verein auch satzungsgemäß jegliche Form von Übergriffen, „unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art sind."

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