Eintracht wird der Favoritenrolle gerecht und gewinnt in einem interessanten Spiel gegen TV Hörde
TV Hörde IV - TSC Eintracht Dortmund II 1:3 (20:25, 13:25, 25:23, 15:25)
Eintracht wird der Favoritenrolle gerecht und gewinnt in einem interessanten Spiel gegen TV Hörde
TV Hörde IV - TSC Eintracht Dortmund II 1:3 (20:25, 13:25, 25:23, 15:25)
- 16.02.2013
Am Wochenende standen sich mit der TSC Eintracht Dortmund II und dem TV Hörde IV der Tabellenerste und der Tabellenletzte gegenüber. Die Favoritenrolle war somit klar verteilt, hatte die vierte Mannschaft des TV Hörde bis dato noch keinen Satz gewinnen können. Doch wie in Hörde üblich, reifen dort junge und talentierte Volleyballer heran, die an diesem Tag andeuteten, was in den nächsten Jahren auf die Konkurrenz zukommen wird.
Die Eintracht aus Dortmund reiste mit einem Minikader von sechs Spielern zum nicht-so-ganz Auswärtsspiel ins benachbarte Hörde und war vor dem anstehenden Endspiel gegen den TV Hasperbach hoch motiviert. Wie in letzter Zeit häufig, misslang der Start ins Spiel vollkommen, so dass Hörde ohne viel eigenes Zutun schnell mit fünf Punkten führte. Doch die neuformierte Aufstellung der Eintracht aus Dortmund schüttelte sich in der Mitte des Satzes kurz und konnte dank zahlreicher druckvoller Aufschläge vom etatmäßigen Zuspieler Roland Broll ausgleichen und kurze Zeit später in Führung gehen. Thomas Erber half auf Annahme/Außen aus und erwischte einen Sahnetag! Gegen Ende des ersten Satzes knallte er mehrere Angriffe auf den Hörder Boden, ohne dass die jungen Spieler aus Hörde wussten, was mit ihnen geschieht. So ging der erste Satz nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit 25: 20 an die Eintracht aus Dortmund.
Der Schwung des ersten Satzes konnte in den zweiten Satz gerettet werden! Hier machten vor allem die beiden Mittelangreifer Julian Thielen und Björn Röper – stets variantenreich in Szene gesetzt – von sich reden und machten Punkt um Punkt. Schnell führte die Eintracht mit über zehn Punkten, die Hörder Spieler wurden sprichwörtlich abgeschossen. So ging der zweite Satz verdient mit 25:13 an die Gäste aus Dortmund.
Was genau dann im dritten Satz passierte, konnte keiner der Anwesenden erklären. Die junge und talentierte Hörder Truppe spielte wie aus einem Guss, machte kaum noch Fehler, schlug stark auf und verursachte einen ungeheuren Lärm in der Halle. Sichtlich beeindruckt, fingen die Eintrachtler auf einmal an zu schwimmen und lagen den gesamten Satz über in Rückstand. Ein starkes Aufbäumen von dem schlaggewaltigen Diagonalspieler Oliver Kappler brachte noch mal kurz die Hoffnung zurück, doch am Ende konnte auch er den Satzverlust nicht verhindern. So ging der Satz – der erste in dieser Saison – mit 25:23 verdient an Hörde.
Im vierten Satz wollten die Eintrachtler Wiedergutmachung – und die sollten sie bekommen. Es gelang auf einmal wieder alles, was wenige Minuten zuvor misslang. Angeführt von einem auch heute wieder glänzend aufgelegten Thorsten Trapp, der viele Angriffe ins Hörder Feld donnerte, ging die Eintracht schnell mit bis zu fünf Punkten in Führung. Und diese Führung sollte bis zum Ende nicht mehr abgegeben werden. In dieser Phase merkte man die Unerfahrenheit der jungen Hörder Mannschaft, so dass der vierte Satz mit 25:15 deutlich an die befreundete Dortmunder Eintracht ging. Einhelliges Fazit nach dem Spiel: „Gegen die Jungs will ich in zwei Jahren nicht mehr spielen!“
In der kommenden Woche hat die Eintracht spielfrei und kann sich genüsslich auf das Ergebnis des Tabellenzweiten gegen den Dritten freuen, bevor es dann zum Endspiel um den direkten Aufstieg gegen TV Hasperbach geht.
Es spielten: Roland Broll, Julian Thielen, Thomas Erber, Oliver Kappler, Thorsten Trapp, Björn Röper