Glatter Sieg in schwachem Spiel

TSC Eintracht Dortmund – Werner SC 3:0 (25:19, 25:16, 25:19), 60 Minuten

Nach mehreren Wochen spielfreier Zeit erwartete die 1. Herrenmannschaft den Gegner aus Werne, dessen Mannschaft man bisher nicht kannte. Der Gast reiste mit schmalem Kader an, dessen Altersdurchschnitt deutlich unter dem der Eintracht lag. Über die gesamte Spielzeit sahen die leider nur wenigen Zuschauer in der TSC-Halle ein schwaches Spielniveau. In allen Mannschaftsteilen konnten die Eintrachtler nur selten ihre gewohnten Stärken abrufen, zum Glück konnte der Gegner dies aber fast nie nutzen. Mit gezielten, aber nicht allzu hart geschlagenen Angaben konnte man die Werner Annahme kräftig ins Schwimmen bringen, so dass die Gastmannschaft selten ein druckvolles Angriffsspiel aufbauen konnte. Mit breitem Kader rotierte der TSC nun kräftig durch und brachte die drei Punkte letztlich ungefährdet aufs eigene Konto und konnte sich dadurch ein Stück von der unteren Tabellenregion absetzen. Auffällig spielte an diesem Tag Außenangreifer Helge Nelson, der mit seinen Angriffen dem gegnerischen Block und Abwehr kaum eine Chance ließ. Ein etwas ärgerlicher Nebenaspekt war, dass beim erfahrenen Zuspieler Gollnow eine eigentlich schon ausgestandene Wadenverletzung während des Aufwärmens wieder aufbrach. Glücklicherweise waren an diesem Tag aber auch die Zuspieler Rabe und Dostal – dieser half als Alternative auf Diagonal aus - dabei und machten ihre Sache gut. Neuzugang Enrico Schelb spielte gut auf seiner angestammten Mittelposition, nachdem er zuletzt auf Außen eingesetzt worden war. Trainer Zühlke war trotz des klaren Sieges mit der Leistung seiner Truppe nicht wirklich zufrieden und kündigte an, „Ohrfeigen“ verteilen zu wollen, wenn man in dieser Saison etwas mit dem Abstieg zu tun haben sollte.

 

Es spielten: Schelb, Eicher, Hinkamp, Nelson, Dostal, Zühlke, Rabe, Morton, Guetsop, Austrup, Kirchhof

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