Pflichtsieg für die 1. Herren
TSC Eintracht Dortmund – Ruhrvolleys Stockum : 3-1, 24:26 , 25:18, 25:21, 25:13, 83 Minuten

Pflichtsieg für die 1. Herren
TSC Eintracht Dortmund – Ruhrvolleys Stockum : 3-1, 24:26 , 25:18, 25:21, 25:13, 83 Minuten

Mit einem Kader von 10 Spielern und dem Trainer Zühlke reiste die Eintracht zum 6. Spieltag nach Gevelsberg, um dort auf die Nachbarn aus Stockum zu treffen. Grund dafür war, dass der TVE Vogelsang Halle und Schiedsgericht zu stellen hatte.

Der TSC begann, wie gewohnt, sich eine Stunde vor dem Spiel warm zu machen und hatte dazu auch die ganze Halle zur Verfügung, da die Gegner erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn die Halle betraten.

Zu Spielbeginn konnten die Eintrachtler durch einen starken Block ein Zeichen setzten und gingen schnell mit 6:1 in Führung. Durch einen Fehler beim Aufschlag, wurde dem Gegner die Chance gegeben Punkte zu machen. Jedenfalls gelang es den Ruhrvolleys, dass die Eintrachtler die Annahme nicht auf die Position des Zuspielers brachten. Im Folgenden kam es durch einen Absprachefehler zwischen Zuspieler Gollnow und Außenangreifer Maxeiner zu einem Zusammenstoß, wobei sich der Zuspieler an der Hand verletzte. In der durch Trainer Zühlke genommenen Auszeit wurden die Spieler ermahnt, sich nicht ablenken zu lassen und sich weiter auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Da der TSC nur einen gelernten Zuspieler im Kader hatte, versuchte Gollnow trotz des Handicaps sein Bestes, damit das Spiel weitergeführt werden konnte. Allerdings gelang es den TSClern weder konzentriert weiterzuspielen noch mit guten Aufschlägen Punkte zu machen. Beim Spielstand von 24:23 gelang es dann Ebker, durch drei starke Sprungaufschläge, den Sack zuzumachen und damit den Satz mit 24:26 aus TSC-Sicht für die Ruhrvolleys zu entscheiden.

Im folgenden Satz galt es nun, die eigenen Fehler zu verringern und dies gelang durch Angabenserien von Kirchhof und Wirtz, sodass schnell eine komfortable 12:4 Führung herausgespielt wurde. Vor allem Guetsop auf der Mittelposition war, wie der Trainer sagte, vorbildlich heiß darauf Punkte zu machen. Gegen Ende des Satzes nahm der Trainer der Stockumer beim Stand von 23:13 eine Auszeit, die das Ergebnis noch in ein 25:18 verwandelte.

Der dritte Satz ging mit einem Aufreger los, da der Stockumer Zuspieler Mühlinghaus die Entscheidungen des Schiedsgerichts partout nicht einsehen wollte, woraufhin dieser beim Stand von 3:4 die gelbe Karte bekam. Im Mittelblock waren die Ruhrvolleys meist zu zweit oder dritt gegen die Dortmunder Schnellangreifer da, konnten aber auch mit einem Dreierblock gegen die Sprunggewalt von Mittelmann Guetsop nichts ausrichten. Erwähnenswert war noch ein Zuspiel von Morton. Nachdem der Zuspieler einen Ball in der Feldabwehr gerettet hatte spielte der Diagonalmann einen guten schnellen Pass über 9 Meter, welcher dankbar von Nelson verwandelt wurde. Generell wurde der Satz durch eine gute Feldabwehr und einen guten Block auf den Außenpositionen entschieden. Letztendlich ging der Satz mit 25:21 an die Eintracht.

Im letzten Satz wechselten die Stockumer den zweiten, deutlich kleineren Zuspieler ein, was die Eintrachtler, vor allem Nelson, geschickt ausnutzten. Mit einer konzentrierten Leistung konnte der Satz schnell mit 25:13 gewonnen werden.

Es bleibt zu hoffen, dass Gollnow sich nicht ernsthaft verletzt hat, da dieser vor allem in den letzten Spielen mitverantwortlich war, für die fünf Erfolge des TSC in Serie.

Es Spielten: Morton, Hinkamp, Guetsop, Wirtz, Austrup, Kirchhof, Gollnow, Eicher, Maxeiner, Nelson

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