2. Herren gewinnen verdient das Spitzenspiel der Landesliga 5

TSC Eintracht Dortmund II - TuS Hattingen 3:1 (25:16, 25:16, 20:25, 26:24)

Der vorletzte Spieltag führte die Dortmunder noch einmal ins ferne Freudenberg, um gegen den Tabellenzweiten TuS Hattingen zu spielen. Eines der wichtigsten Spiele der Saison wollte sich kaum einer der TSC‘ler entgehen lassen, sodass man mit 9 hochmotivierten und fokussierten Spielern anreiste. 

Vor dem ersten Satz stellte Aushilfscoach Lukas Laczkowski die Mannschaft nochmal ein und motivierte die Mannschaft bis in die Haarspitzen. Die ersten Spielminuten liefen gut, man konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten, Zuspieler Jens Gollnow freute sich über eine gute Annahme und konnte die Bälle gut verteilen. Nach einigen Fehlern in der Annahme wurde die erste Auszeit beim Stand vom 9:8 genommen, genau diese kleine Pause tat dem TSC gut. Man fing sich nach einer Aufschlagserie der Hattinger wieder und baute seinen Vorsprung immer weiter aus. Zum Satzende hin - beim Spielstand von 23:15 - wurde der Außenangreifer Paul Erdmann durch Patrick Frasheri ersetzt und der erste Satz ging kurze Zeit später an die Dortmunder.

Nach einem starken ersten Satz wurde die Aufstellung beibehalten, man startete jedoch nicht so gut wie im ersten Satz und erlaubte sich einige Fehler, wodurch Hattingen davonzog und mit 5 Punkten führte. Doch die TSC’ler bewiesen Moral und kämpften sich in den Satz zurück. Allen voran Kapitän Markus Grund, der sich als wahres Blockmonster auswies und die Angriffe regelmäßig totblockte. Gerade auch in dieser Phase spielte Diagonalangreifer Mirko Zorn noch stärker auf als sonst schon und schmetterte die Bälle in beachtlicher Regelmäßigkeit in das gegnerische Feld. Nach einem etwas schwächeren Satzbeginn konnte die Eintracht auch dieses Satz mit 25:16 für sich entscheiden.

Im dritten Satz fühlte man sich dann vielleicht schon ein bisschen zu sicher. Es traten einige Fehler auf, die man vorher vermieden hatte, sowohl der Block als auch die Annahme waren nicht mehr so stark wie in den ersten beiden Sätzen und man lief früh einem Rückstand hinterher. Zusätzlich zu Block und Annahme waren auch die Blocksicherung und die sicheren Angaben der ersten beiden Sätze im Spiel der Dortmunder nicht mehr auffindbar. Auch Libero Lukas Maxeiner, der seine Bälle nach wie vor stark zum Zuspieler brachte, konnte der Mannschaft in dieser Phase nicht helfen da die Angriffe häufig nicht am gegnerischen Block vorbei kamen. Am Ende des Satzes (16:21) wurde erneut auf der Außenposition gewechselt und Paul Erdmann kam wieder ins Spiel. Trotz Auszeiten und Wechseln konnte der Rückstand nicht mehr gedreht werden und man gab den Satz (20:25) leider ab.

Der letzte Satz war der spannendste Satz des Spiels. Beide Mannschaften spielten stark auf und machten wenige Fehler sodass sich keine der Mannschaften einen wirklichen Vorsprung erarbeiten konnte. Durch die bessere Annahme des TSC funktionierte auch das Gespann Altfeld-Gollnow wieder stark, sodass wie gewohnt viel über die Mitte gespielt werden konnte und die Bälle oft den Hallenboden küssen durften. Außenangreifer Daniel Morton zeigte sich trotz seiner Schulterverletzung wie gewohnt kämpferisch und brachte den Dortmundern zahlreiche Block- und Angriffspunkte. Das Problem war jedoch, dass die Hattinger ähnlich stark spielten und letzendlich auch den ersten Satzball ausspielen durften. Coach Lukas nutze die Chance und nahm beim Stand vom 23:24 noch einmal eine Auszeit. Diese kurze Pause stärkte die Mannschaft noch einmal, sodass man sich mit 26:24 durchsetzten konnte und mit drei Punkte im Gepäck heimfahren konnte. 

Aufgrund des 3:1 Sieges steht der TSC nun punktgleich mit Hattingen auf Platz 3. Der letzte Spieltag wird entscheiden ob die Dortmunder oder der TuS Hattingen den Kampf in der Relegation antreten darf. 

Für den TSC kämpften: Jörg Borkenhagen, Mirko Zorn, Daniel Morton, Lukas Maxeiner, Markus Grund, Jens Gollnow, Patrick Frasheri, Paul Erdmann, Florian Altfeld

Altfeld

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