1. Herren im Tiebreak nicht zu schlagen

Soest - TSC Eintracht Dortmund 2:3 (21:25, 25:15, 25:23, 19:25, 10:15)

Die Erste Mannschaft der Eintracht durfte am Wochenende in Soest antreten. Die Gegner schienen hochmotiviert und erhofften mit der Unterstützung der zahlreichen Fans im Rücken, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren.
Der erste Durchgang entwickelte sich ähnlich knapp wie schon das gesamte Hinspiel: ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen wurde erst spät zugunsten der Dortmunder entschieden (25:21).
Dabei waren aber stets Unsicherheiten im Spiel des TSC zu bemerken. Multitalent Ole Wirtz – letztens noch als Mittelblocker aktiv – hatte heute in der Doppelrolle als Libero und Spielertrainer viel zu tun, seine Annahme und Abwehr auf das sehr flexibel agierende Angriffsspiel der Soester einzustellen. Dazu kam eine viel zu hohe Fehlerquote bei den eigenen Aufschlägen. Nach verpatztem Start in den zweiten Satz (2:9) konnten die Dortmunder dem Rückstand nur hinterherrennen (15:25).
Es folgte ein weiterer enger Durchgang mit glücklicherem Ende für Soest (23:25).
Mit einem Wechsel auf der Zuspielposition ging der TSC in den vierten Satz und erarbeitete sich durch zwei Aufschlagserien von Fabian Wolf den entscheidenden Vorsprung in einem widerum knappen Rennen (25:19).
Im Tiebreak waren es wieder Wolf, aber auch Lang und Laczkowski, die mit ihren Aufschlägen auf den unglücklich agierenden Libero der Soester den Sack zuschnürten und der Eintracht letztlich den Sieg bescherten.
Wichtige Randnotiz zu diesem Spiel: sogar der sonst so kritische Kapitän Andre Hoffmann war mit der Leistung des Schiedsgerichts zufrieden. Manche sprachen gar von der „besten Schiri-Leistung der Saison“.


Es spielten: Austrup, Birkhäuser, Görts, Grütering, Hoffmann (C), Laczkowski, Lang, Liman, Wirtz (L), Wolf

Laczkowski

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