Herren II mit einer überraschenden Niederlage beim PSV Bochum
PSV Bochum - TSC Eintracht Dortmund II 3:0 (25:23; 27:25; 25:21)
- 10.02.2019
Mit gerade einmal 8 Spielern ging es für die TSC‘ler nach Bochum zum PSV. Beim Tabellenvorletzten waren trotz der zurzeit sehr dünnen Personaldecke 3 Punkte fest eingeplant. Doch manchmal gibt es Tage an denen läuft nicht viel zusammen und so einen Tag erwischten die Spieler des TSC Eintracht am gestrigen Samstag.
Im ersten Satz stellte sich der Startsechser fast von allein auf, da viele Stammspieler krankheitsbedingt fehlten oder bei der ersten Mannschaft, wie Mittelblocker Markus Grund, aushelfen mussten. Somit kamen auch Spieler zum Zuge, die sonst nicht so viel Einsatzzeit bekommen. Mit Dennis Butau (Mittelblocker) und Patrick Fasheri (Annahme/Außen) standen direkt zwei Spieler zum ersten Mal in der Startformation. Dass man in dieser Formation nur selten zusammen spielt, merkte man dem Spiel des TSC an. Nach nervösem Beginn lag man schnell mit 5 Punkten zurück, wodurch man die erste Auszeit beim Stand von 4:9 nahm. Doch auch nach der Auszeit sollte es nicht auf Anhieb besser laufen. Ersatzcoach Mirko Zorn sprach den Jungs immer wieder Mut zu. Er kennt seine Mannschaft und weiß, dass sie es viel besser kann als das was sie in diesem Moment aufs Parkett brachte. Nach einer Eingewöhnungszeit, die bis zur Mitte des Satzes dauern sollte, lief das Zusammenspiel immer besser. So startete die Aufholjagd: man zwang den Gegner gleich beide Auszeiten kurz nacheinander zu nehmen (9:12; 12:13). Doch trotz der guten Phase reichte es bis zum Satzende nicht dazu am Gegner vorbei zu ziehen und die entscheidenden Punkte zu machen. Der PSV hielt immer zwei Punkte zwischen sich und den Gästen aus Dortmund. So endete der erste Satz mit 23:25.
Im zweiten Satz stellte der TSC um und brachte die zwei einzigen mitgebrachten Wechselspieler aufs Feld. Doch auch diese konnten nicht ansatzweise an das gewohnte Leistungsniveau dieser Saison anknüpfen. Auch wenn man im zweiten Satz den Beginn nicht verschlief und das Spiel auf Augenhöhe gestalten konnte, wurden immer mal wieder „dumme“ Netzfehler begangen oder einfach zu wenig Druck im Aufschlag gebracht. So konnte der Gastgeber, der auch wirklich einen Sahnetag erwischt hatte, sein Spiel mit einer stabilen Annahme und guten Zuspiel auf allen Angriffspositionen forcieren. Dies machte es dem Block der Dortmunder nicht leicht stabil zu stehen. Die gegnerischen Mittelblocker hatten eine nahezu 100% Quote. Die weitaus erfahreneren Männer aus Bochum zeigten an diesen Tag wie einfach es sein kann in der Landesliga zu punkten, wenn man den Ball mit etwas Druck und Präzision über das Netz bringt und den Gegner lieber die Fehler machen lässt als selbst Punkte zu verschenken. So kam es auch im zweiten Satz wie es kommen musste: beim Stand von 24:24 schafften es die Mannen um Kapitän Jens Gollnow (Zuspieler) nicht fehlerfrei zu bleiben und der Gastgeber brachte die entscheiden zwei Punkte zwischen sich und den TSC. Bochum gewann Satz 2 mit 26:24.
Auch im dritten Satz stellte man nochmal um, doch auch jetzt gaben sich die Bochumer mit dem Einen bis jetzt schon gewonnen Punkt nicht zufrieden und schmissen alles rein, um sich den Heimsieg zu holen. Irgendwie hatte man auch in diesen Satz nie das Gefühl, dass beim PSV noch etwas anbrennen könnte. Auch wenn der Satz bis zum Ende knapp war, lief der TSC immer einen Rückstand hinterher. Schlussendlich verlor man auch diesen Satz mit 21:25.
Leider ist der TSC jetzt in der Tabelle etwas nach unten gerutscht (von 3 auf 5), da allerdings auch der souveräne Tabellenführen CVJM Siegen mit 3:1 gegen TuS Hattingen gewann, bleibt die Tabellensituation spannend und der angestrebte Podiumsplatz bleibt in Reichweite. Jetzt heißt es Mund abputzen, das schlechte Spiel hinter sich lassen und diese Woche hart trainieren. Alle erkältungsbedingten Ausfälle stoßen in dieser Woche wieder zur Mannschaft, was bedeutet, dass im Hinblick auf nächstes Wochenende, welches ganz im Zeichen des runden Lieblingsspielgeräts steht, ein effektives Training möglich ist. Am Samstag, den 16.02.2019, geht es Zuhause gegen die SG 68 Freudenberg (aktuell Platz 4), Aufschlag ist 15:00. Darauf folgt direkt am Sonntag das nächste Highlight in Dortmund, wenn in der ersten Runde des Bezirkspokals die Gegner SG SuS Oberaden Kaiserau (2. Platz Landesliga 7) (KPS) und TuS Halden-Herbeck (7. Landesliga 5)(KPS) heißen. Start in der TSC Halle West ist 11:00.
Es spielten: Altfeld, Butau, Frasheri, Gollnow, Krötz, Maxeiner, Pischke, Zorn
Zorn