Eintracht gewinnt nach langer Durststrecke

Soester TV II - TSC Eintracht Dortmund II 1:3 (18:25; 25:19; 13:25; 21:25)

Die Eintracht aus Dortmund kann nach langer Durststrecke einen verdienten Sieg gegen den die zweite Mannschaft aus Soest verbuchen. Mit nur sieben Mann versuchten wackere Dortmunder die negativen Ergebnisse der letzten Wochen umzukehren – das gelang, und wie!

Im ersten Satz spielte die Eintracht wie in besten Zeiten groß auf. Schnell war eine Führung mit drei bis vier Punkten herausgespielt. Mit einer stabilen Annahme und druckvollen Aufschlägen konnte der erfahrenen Soester Mannschaft schnell der Zahn gezogen werden. Dank variantenreichem Zuspiel über alle Angriffsstationen konnte der erste Satz mit 25:18 gewonnen werden.

Leider tat der souveräne Gewinn des ersten Satzes den Dortmundern gar nicht gut. Nach dem guten ersten Satz reduzierte man den eigenen Aufwand und musste schnell feststellen, dass 80 % gegen eine eingespielte Mannschaft wie Soest nicht ausreicht. Auch zwei Auszeiten konnten die Dortmunder nicht wachrütteln, so dass der zweite Satz verdient mit 25:19 an die Heimmannschaft ging.

Mit der einzig möglichen personellen Veränderung startete man in den dritten Satz und plötzlich war die notwendige Intensität wieder da. Nach nur wenigen Minuten und beeindruckenden Spielzügen war der dritte Satz im Sack und mit 25:13 gewonnen. Nahezu jeder Angriff konnte in einen Punktgewinn umgewandelt werden, wobei die Soester sich kaum durchsetzen konnten. Das war der beste Satz der Dortmunder Eintracht in diesem Jahr!

Unverändert und hoch motiviert startete der vierte Satz. Schnell war zu sehen, dass Soest sich nicht kampflos geschlagen geben wollte. Und so entwickelte sich ein hochklassiges Spiel auf Augenhöhe mit vielen schönen und umkämpften Ballwechseln. Dank guter Moral und Stimmung auf dem Feld und toller Leistung in allen Mannschaftsteilen konnte auch der vierte Satz knapp mit 25:21 gewonnen werden.

Es spielten: Roland Broll, Julian Thielen, Markus Grund, Marc Rosenkranz, Dennis Bischoff, Hendrik Koetz, Stanislav Kirpicnikow

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