1. Herren gewinnen im Münsteraner Hexenkessel

SV Blau-Weiß Aasee Münster II - TSC Eintracht Dortmund 0:3 (24:26, 17:25, 18:25)

Nach zwei frustrierenden Niederlagen in Folge, bei denen man sich krankheits- und leistungsbedingt geschlagen geben musst, sollte die Trendwende gegen die zweite Mannschaft des SV Blau-Weiß Aasee gelingen. Die Devise war klar: Gegen die Münsteraner, welche bisher nur ein Spiel gewinnen konnten, mussten drei Punkte her.

Seit langer Zeit konnte man mal wieder auf einen Großteil der Spieler zugreifen und war zu keinen Experimenten gezwungen. Zusätzlich verstärkte Niklas van den Berghen die Mannschaft mit seinem Debüt für den TSC.

Zu Beginn des Spiels war die Verunsicherung der letzten Wochen im Spiel des TSC klar zu spüren. Durch wacklige Annahmen, einfache Fehlern und den starken Block der Münsteraner, entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nachdem einige Punkte vergangen waren, traf auch die lautstarke Unterstützung der Heimmannschaft ein, die durch engagierten Trommeleinsatz ihre Mannschaft anfeuerte. Die Männer des TSC zeigten sich sichtlich beeindruckt und lagen kurz darauf mit 7:12 zurück. Es zeigte sich mal wieder, dass es in der diesjährigen Staffel keine einfachen Siege gibt und jeder Punkt erkämpft werden muss. Aber genau das taten die Dortmunder. Im Gegensatz zu den letzten Spielen fand man trotz gegnerischer Kulisse ins Spiel. Gerade Außenangreifer Claus Kemker fand immer wieder intelligente Lösungen gegen die gute Blockarbeit des SV Aasee und punktete effektiv.

Am Ende war es mal wieder eine starke Angabenserie, dieses mal von Markus Grund, die den TSC  in Führung brachte und man konnte einen schweren ersten Satz denkbar knapp mit 26:24 für sich entschieden.

Die kämpferische Leistung der Dortmunder im ersten Satz sorgte für den Bruch im Spiel der Münsteraner. Der TSC wechselte für die zweite Runde Mirko Zorn fur die Diagonalposition ein, welcher sich direkt hervorragend einfügte. Endlich fand der TSC seine über die letzten Spiele vermisste Abgeklärtheit wieder und konnte auf allen Positionen überzeugen. Nach einem souveränen Satzgewinn mit 25:17 waren alle Weichen auf Sieg gestellt.

Zum dritten Satz veränderte Coach Wirtz ein weiteres Mal die Startaufstellung. Niklas van den Berghen ersetzte den gut aufgelegten Claus Kemker, konnte aber selbst überzeugen. Gerade bei mehreren Hinterfeldangriffen konnte dieser seine beeindruckende Athletik ausspielen, was dem TSC eine ganz neue Facette gibt. Die vielen Wechsel sollten sich an diesem Tag als ein hervorragendes Gegenmittel gegen die stimmungsvollen Münsteraner herausstellen. Die Wechselspieler fügten sich nahtlos in das stark aufspielende Gesamtgefüge ein und auch im dritten Satz ließ man nichts mehr anbrennen. Mit dem 25:18 Satzgewinn erkämpfte man sich drei wichtige Punkte durch eine gute, mannschaftlich geschlossene Leistung.

Wolf

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