Bittere Niederlage für die 2. Herren

TuS Hattingen - TSC Eintracht Dortmund II 3:1 (25:23; 25:17; 18:25; 25:18)

Der 18.11.2017 sollte für die Dortmunder Volleyballartisten zu einem Gradmesser werden und zeigen, wie gut sie sich, ohne den angestammten Außenangreifer Fabian Wolf, gegen einen Mitkonkurrenten behaupten können. Der Kader war, mit Ausnahme des eben genannten FW4, bestens besetzt. Auch Spielertrainer Ole Wirtz, war nach einer monatelangen Verletzungspause wieder einsatzbereit.

Leider blieb dies, aus Sicht der Dortmunder, lange Zeit der einzig positive Aspekt beim Spiel in fremder Halle. Denn: Die TSCler starteten gegen höchstmotivierte Hattinger ausnehmend schlecht. Noch bevor überhaupt 20 Punkte gespielt waren, sahen sich die Dortmunder mit einem 8 Punkte Rückstand konfrontiert. Insbesondere Unsicherheiten in der neu formierten Annahme und fehlendes Fortune in der Blockarbeit sorgten dafür, dass der Satz am Ende abgegeben wurde. Wenn auch das Ergebnis, mit 23:25, deutlich enger aussah, als noch zu Beginn des Satzes.

Mit dem Gefühl, sich in dieses Spiel noch reinarbeiten zu können, wechselten die Dortmunder die Spielhälfte, um im nächsten Satz, eben jener Illusion abrupt beraubt zu werden. Denn die Vorstellung ähnelte wieder sehr den Anfängen im ersten Satz. Früh rannte man auch hier wieder einem großen Rückstand hinterher, nur dass man diesen nun – im Unterschied zum vorherigen Satz - im Laufe des Satzes sogar noch ausbaute. Am Ende stand es 17:25 für Hattingen.

Der dritte Satz war der Moment, in dem die Dortmunder wieder Morgenluft witterten. Entgegen der bisherigen Spielentwicklung, zeigten sich die Grau-Orangenen dominant und konnten zum ersten Mal in diesem Spiel, ihren eigenen Anforderungen gerecht werden. Hervorzuheben war in diesem Satz die Leistung von Ole Wirtz, der zum ersten Mal in der Saison das Spielfeld betrat und über Außen direkt mehrere Akzente setzen konnte. Auch die anderen Angreifer kamen nun besser an der starken Hattinger Feldabwehr vorbei. Der Satz konnte deshalb souverän mit 25:18 gewonnen werden.

Es ging also scheinbar doch.

Der vierte Satz sollte dennoch der letzte Satz des Spiels werden. Denn die Dortmunder konnten ihre scheinbar gewonnene Sicherheit erneut nicht abrufen und gerieten wieder schnell ins Hintertreffen. Der Satz erinnerte stark an die vorherigen Sätze und ist daher schnell erzählt: Die Annahme, insbesondere der Angaben des Hattinger Außenangreifers, landete verstreut in der ganzen Halle, nur eben selten beim ohnehin flinken Steller Benfraj. Daher konnte auch über die Angriffspositionen nur wenig Druck ausgeübt werden. In Zahlen drückte sich die Überlegenheit der Hattinger wie folgt aus: 18:25 im vierten Satz.

Am Ende stand es 1:3 nach Sätzen. Die Niederlage schmerzte insofern, als dass man sich schon eine gewisse Abhängigkeit von der schärfsten TSC-Waffe, FW4, eingestehen musste und weil man den hart erkämpften ersten Tabellenplatz nun vorerst abtreten musste.

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