Dortmunder Schlafmützigkeit verhindert eine durchaus mögliche Überraschung
TSC Eintracht Dortmund II – Königsborner SV 0:3 (21:25, 21:25, 23:25)

Dortmunder Schlafmützigkeit verhindert eine durchaus mögliche Überraschung
TSC Eintracht Dortmund II – Königsborner SV 0:3 (21:25, 21:25, 23:25)

In der ungewohnten und unterkühlten Halle Ost in Dortmund entwickelte sich von Anfang an ein heißes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Obwohl der Königsborner SV aufgrund der aktuellen Tabellensituation als Favorit in das Spiel gegangen war, konnte die Zweitvertretung der Eintracht aus Dortmund den spielerischen Aufwärtstrend der letzten Wochen und Monate weiter bestätigen und mehr als mithalten.

Zu Beginn des ersten Satzes zogen die Königsborner allerdings schnell mit 5:1 davon, ohne auf große Gegenwehr der Dortmunder zu stoßen. Erst als diese sich kurz geschüttelt hatten, zeigten sie eine spielerisch ansprechende Leistung und konnten Mitte des Satzes dank einer stabilen Annahme und variablem Zuspiel ausgleichen bzw. gegen Ende des Satzes sogar in Führung gehen. Als die 20 Punkte Marke jedoch umgeklappt wurde, meldete sich wie in den letzten Wochen schon die Nervosität bei den Dortmundern zurück, so dass die Königsborner den Satz dank einer guten Aufschlagserie doch noch mit 25:21 gewinnen konnten.

Auch zu Beginn des zweiten Satzes zeigten die Dortmunder ungewohnte Schwächen in der Annahme, die Königsborner zogen erneut schnell mit 8:1 davon. Ein Wechsel im Annahmeriegel und ein entsprechendes Schütteln sorgten dafür, dass die Dortmunder schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfanden und Punkt um Punkt aufholten. In dieser Phase überzeugten vor allem die gute Block- und Angriffssicherung, die zahlreiche zweite und dritte Angriffschancen ermöglichten. Letztendlich konnten aber nicht alle der zu Beginn des Satzes verschenkten Punkte aufgeholt werden, so dass auch der zweite Satz mit 25:21 an die Gastmannschaft ging.

Ein völlig neues und ungewohntes Bild ergab sich zu Beginn des dritten Satzes, als plötzlich die Dortmunder angeführt von sehr starken Aufschlägen mit 6:1 führten. Hochmotiviert erspielten sich die Dortmunder in dieser Phase zahlreiche gute Angriffsmöglichkeiten, die allerdings oftmals von einem stark aufspielenden Königsborner Libero vereitelt wurden. Fehlende Effizienz im Angriff der Eintracht sorgte letztendlich dafür, dass es gegen Satzende zum Ausgleich kam. Am Ende setzte sich auf Dortmunder Seite erneut die Nervosität durch und ermöglichte den Königsbornern ein auf dem Papier klares 3:0. Deren Jubel machte jedoch sehr schnell deutlich, dass hierfür ein hartes Stück Arbeit und eine Portion Glück nötig waren!

Es spielten: Broll, Bzymek, Grund, Lafrentz, Nießen, Thielen, Trapp, Tadsaniyom, Frede.

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