TSC Eintracht Dortmund II verliert nach hartem Kampf und gutem Spiel gegen den Favoriten aus Bochum
PSV Bochum – TSC Eintracht Dortmund II 3:0 (25:20, 25:20, 25:20)
TSC Eintracht Dortmund II verliert nach hartem Kampf und gutem Spiel gegen den Favoriten aus Bochum
PSV Bochum – TSC Eintracht Dortmund II 3:0 (25:20, 25:20, 25:20)
- 04.02.2012
Die Bochumer gingen als Tabellenvierter und Gastgeber als Favorit in das Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Dortmund. Doch schnell wurde klar, dass sich beide Mannschaften heute auf Augenhöhe gegenüber standen und das Spiel, trotz des klaren Ergebnisses, hart umkämpft werden würde. Die Bochumer warfen ihre Erfahrung und Routine in die Waagschale, während die Dortmunder spielerische Vorteile auf ihrer Seite wussten.
Wie schon in den letzten Wochen zu erkennen war, traten die Eintrachtler mit variablem und schnellem Spiel auf, ihr Zuspieler Roland Broll schaffte es immer wieder, den Angreifern freie Schussbahn zu verschaffen. Leider nicht oft genug, so dass der erste Satz knapp mit 25:20 an die Bochumer ging. Ausschlaggebend war sicher die sehr geringe Fehlerquote der Bochumer, während die Dortmunder es schafften, gefühlte 50 % ihrer Aufschläge nicht über das Netz zu bringen.
Ähnlich ging es auch im zweiten Satz weiter. Während die Bochumer so gut wie keine Fehler machten, haperte es bei den Dortmundern vor allem beim Aufschlag, die Fehlerquote blieb konstant hoch. Dafür glänzten die Dortmunder immer wieder mit variablem und druckvollen Angriffen, während die Bochumer oftmals drei bis vier Anläufe brauchten, um den Ball auf den Dortmunder Boden zu bringen. Grund hierfür war die sehr gute Blockarbeit vom Markus Grund, der den gegnerischen Mittelangreifer quasi aus dem Spiel nahm. Auch der zweite Satz ging nach einem unterhaltsamen Spiel mit 25:20 an die Bochumer.
Im dritten Satz änderten die Dortmunder ihre Aufschlagtaktik und beschränkten sich auf reine Sicherheitsaufschläge, womit die Bochumer offensichtlich nicht zurechtkamen. Unterstützt durch die schwächelnde Bochumer Annahme, führten die Dortmunder zur Mitte des Satzes relativ souverän mit bis zu fünf Punkten Unterschied. Dann allerdings schwächelte die ansonsten konstant punktende Angriffsmaschinerie der Dortmunder, die Bochumer konnten kurz vor Ende des Satzes noch ausgleichen. Eine gute Aufschlagserie brach den Dortmundern das Genick, so dass Bochum auch den dritten Satz mit 25:20 für sich entscheiden konnte.
Der Sieg ist nach dem Spielverlauf sicher zu hoch ausgefallen, einen oder zwei weitere Sätze hätten die gut aufspielenden Dortmunder verdient gehabt. So fiel der Bochumer Jubel nach dem letztendlich aber verdienten Sieg größer aus, als mancher vor der Partie geahnt hatte.
Es spielten: Roland Broll, Robert Bzymek, Thomas Erber, Stefan Frede, Markus Grund, Peter Nießen, Thorsten Trapp