Eintracht gewinnt hochklassiges Lokalderby gegen Hörde
TSC Eintracht Dortmund II – TV Hörde III 3:1 (25:21, 25:23, 16:25, 25:17)
- 11.01.2015
Zum Auftakt der Rückrunde im neuen Jahr trafen sich die alten Bekannten aus Dortmund in Witten. Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren gut und wie so oft entwickelte sich ein hochklassiges und rassiges Derby. Dieses Spiel hatte alles, was das Volleyballherz erfreut: großen Kampf, spektakuläre Angriffsaktionen, fesselnde Stimmung und hitzige Diskussionen mit dem Schiedsgericht.
Die Eintracht aus Dortmund reiste mit zehn Mann nach Witten, Hörde hatte die Bank mit zwölf Spielern wie gewohnt noch voller. Aufgrund von lediglich zwei gelernten Mittelangreifern, aber einem Überangebot an Außenangreifern mussten die Eintrachtler im Verlauf des Spiels improvisieren, was den Jungs auf dem Feld hervorragend gelang. Hörde wechselte wie gewohnt wenig und schickte jeweils die Stammsechs aufs Feld.
Im ersten Satz legte die Eintracht los wie die Feuerwehr. Wie fast schon in der gesamten Saison schlugen Aufschläge und Angriffe der Eintracht in schöner Regelmäßigkeit im Hörder Feld ein, ohne dass die junge, aber hochtalentierte Hörder Mannschaft dem etwas entgegenzusetzen hatte. Aufgrund eines starken Außen- und eines Mittelangreifers gelang es Hörde jedoch immer wieder, die Eintracht nicht entscheidend davon ziehen zu lassen. Dennoch ging der erste Satz mit 25:21 verdient an die Eintracht – die Stimmung in der Halle und auf dem Feld kochte bereits jetzt.
Der zweite Satz verlief deutlich ausgeglichener, beide Seiten agierten fast fehlerfrei und zauberten zahlreiche spektakuläre Angriffe aufs Parkett. Die schlechteren Nerven, einige zumindest diskutable Schiedsrichterentscheidungen und hitzige Diskussionen mit dem Schiedsgericht inkl. einer roten Karte und Punktverlust auf Hörder Seite sorgten für den letztendlich mit 25:23 etwas glücklichen Satzgewinn für die Eintracht.
Die beiden ersten aufregenden Sätze gingen an der Eintracht nicht spurlos vorbei, so dass einige taktische Umstellungen notwendig wurden. Trotz der Umstellungen spielte die Eintracht auf sehr hohem Niveau weiter und erzielte viele direkte Punkte und führte lange knapp. Trotzdem ging der dritte Satz an die junge Hörder Mannschaft, die plötzlich aufdrehte und einige glückliche Punktgewinne verzeichnen konnte.
Der vierte Satz war dann wiederrum eine klare Angelegenheit für die Eintracht aus Dortmund. Der Hörder Mannschaft merkte man nun deutlicher den Kräfteverschleiß aufgrund der Wechselunwilligkeit an. Während die Eintracht – lautstark angetrieben von der Bank und sich selbst – sich in einen Rausch spielte, kam von Hörder Seite kaum noch Gegenwehr. Einige leichte Fehler später ging der vierte Satz mit 25:17 und damit das Spiel mit 3:1 an die Eintracht aus Dortmund.
Es spielten: Roland Broll, Dennis Bischoff, Reemt Lindeburg, Stanislav Kirpicnikow, Nils Klein, Mirko Müller, Peter Nießen, Rafael Garcia, Thorsten Trapp, Hendrik Koetz.