Eintracht II gewinnt und verliert

TSC Eintracht Dortmund II – TuS Grundschöttel 3:1 (25:20, 19:25, 25:15, 25:13)

Nachdem die Eintracht am vergangenen Wochenende die komfortable Tabellensituation mit der Niederlage gegen Hamm verspielt hatte, ging es vor dem Spiel gegen die alten Bekannten aus Grundschöttel um Wiedergutmachung. Der klare Sieg im Hinspiel sorgte für eine ebenso klare Rollenverteilung im Rückspiel. Um es kurz zu machen: Der Favorit aus Dortmund wurde seiner Rolle bis auf eine Ausnahme im zweiten Satz gerecht.

Der erste Satz gestaltete sich wie erhofft: Druckvolle Aufschläge von Markus Grund und starke Angriffe der beiden Außenangreifer Reemt Lindeburg und Mirko Müller sorgten trotz einer für Dortmunder Verhältnisse hohen Eigenfehlerquote für eine stets beruhigende Führung. So ging der erste Satz verdient, aber ohne große Highlights mit 25:20 an die Eintracht aus Dortmund.

Zu Beginn des zweiten Satzes erhielt der etatmäßige Zuspieler Roland Broll eine Verschnaufpause, ebenso wurden beide Außenangreifer zur Erholung auf die Bank geschickt. Die vielen Wechsel taten der Eintracht sichtlich nicht gut, es war sehr unruhig auf dem Feld und viel lief nicht zusammen. In Kombination mit einem sehr starken Grundschötteler Aufschläger, der in Summe elf Punkte bei eigenem Aufschlag sammelte, ging der zweite Satz sang- und klanglos mit 25:19 an die Mannschaft aus Grundschöttel.

Die Sätze drei und vier sollten in der Folge allerdings wieder eine klare Angelegenheit werden. Über Diagonal sorgte Thorsten Trapp für eine konstante Punktelieferung, Marco Lafrentz stabilisierte die wackelige Annahme und Abwehr, so dass viele schöne und direkte Ballgewinne verbucht werden konnten und der dritte Satz deutlich mit 25:15 nach Dortmund ging.

Im vierten Satz konnte die Eintracht noch ein wenig experimentieren und mit den beiden Zuspielern Roland Broll und Peter Nießen auf dem Feld agieren, so dass stets drei Angreifer am Netz zur Verfügung standen. Das klappte so gut, dass der Vorsprung schnell auf zehn Punkte anwuchs. Zum Erschrecken aller verletzte sich Peter Nießen schwer – wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung. Der neue Diagonalangreifer Stanislav Kirpicnikow machte dann letztendlich den Satz zu und so gingen der Satz mit 25:13 und das Spiel mit 3:1 nach Dortmund.

Es spielten: Roland Broll, Reemt Lindeburg, Marco Lafrentz, Markus Grund, Stanislav Kirpicnikow,  Marco Lafrentz, Peter Nießen, Thorsten Trapp, Hendrik Koetz

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