2. Herren schlagen Tabellenführer aus Freudenberg

SG 68 Freudenberg - TSC Eintracht Dortmund II 2:3 (25:21, 20:25, 24:26, 25:19, 11:15)

Im dritten Spiel der Saison traten die 2. Herren des TSC Eintracht auswärts gegen die SG Freudenberg an. Nach einem ersten Aufwärmen in der durchaus kalten Halle musste sich Ersatztrainer Christopher Grütering Gedanken machen, wie die vielen Außenangreifer am Besten auf die Positionen zu verteilen waren.

Auch im dritten Spiel sollte man die Anfangsnervosität der Dortmunder deutlich merken, die den 1. Satz deutlich zu hektisch begannen. Viele Eigenfehler kosteten Teammoral und Punkte für die Mannschaft, der Angriff über die Mitte konnte wegen zu schnellem Tempo schlecht eingesetzt werden und war daher auch nicht in der Lage, den Block für die Außenangreifer aufzulockern. Trotz Hartnäckigkeit verlor man so den 1. Satz 25:21 gegen Freudenberg, der keine besonders gefährlichen Angriffe zu bieten hatte, jedoch immer wieder ins Spiel zurückfand und kontinuierlich Punkt für Punkt holte. 

Satz 2 und 3 verliefen zugunsten der Dortmunder Jungs, die in der Lage waren, sich zu fangen. Der Angriff über Mitte stabilisierte sich und erzielte so gut wie immer direkten Punktgewinn, wodurch auch der Außenangriff freieres Spiel hatte. In einer 8-Punkte-Serie zeigte man, dass bei vorhandener Konzentration starker Volleyball möglich war. Die Volleyballer der SG Freudenbergs waren unnachgiebig, was dann trotz guter eigener Annahmen besonders durch den Kapitän Grund zu einem nicht überdeutlichen 25:20 und 26:24 führte. 

Der vierte Satz war jedoch durchwachsen von Serien fehlgeschlagener Angriffe. Durch vermeintlichen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters bezüglich des gegnerischen Zuspiels und Fehlerpfeifen eigener Annahmen war man nicht in der Lage, das eigene Spiel durchzubringen und verlor den Fokus, was dann das deutliche 25:19 bedeutete.

Der 5. und letzte Satz begann trotz kürzerem Verlauf mit einer Serie leichter Fehler in der eigenen Annahme. Doch dieses Mal war man in der Lage, sich zu fangen und bewies Stabilität im Angriff, was gerade bei den starken Rettungsaktionen der Gegner Durchhaltevermögen bewies und die Konzentration steigerte. So kam es, dass man sich durch konsistente Angaben des Kapitäns nicht von vermeintlich wichtigen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter abbringen ließ und den letzten Satz und somit auch das Spiel 15:11 nachhause brachte. 

Es spielten: Altfeld, Ben Fraj, Bockenhagen, Erdmann, Gollnow, Grund, Krötz, Maxeiner, Pischek, Zorn

Frasheri

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