Gemischter Saisonauftakt für die Volleyballherren
Lüner SV - TSC Eintracht Dortmund I 1:3 (25:18 22:25 16:25 24:26)
TSC Eintracht Dortmund II - CVJM Siegen 0:3 (22:25, 16:25, 16:25)

Am Ende einer langen, gemeinsamen Vorbereitung wurden die 1. und 2. Herrenmannschaften durch Trainer Ole Wirtz neu aufgestellt.
- 23.09.2018
Nach einer erfolgreichen Saisonvorbereitung, bei der die ersten beiden Herrenmannschaften des TSC lange Zeit unter Trainer Ole Wirtz gemeinsam trainierten, begann am vergangenen Samstag die neue Saison und Ole Wirtz musste aus der Trainingsgemeinschaft 2 funktionierende Mannschaften formen. Hierbei konnte er auch dank einiger vielversprechender Neuzugänge aus einer großen Anzahl von Spielern auswählen. Wie erfolgreich diese Aufteilung seien wird, muss die Saison erst noch zeigen. Fest steht jedoch jetzt schon, dass die gemeinsame Vorbereitung den Zusammenhalt beider Mannschaften deutlich gestärkt hat.
Spielbericht der 1. Herren
Zum ersten Spieltag der Verbandsligasaison reiste die Herrenmannschaft des TSC zum Aufsteiger Lüner SV. Aufgrund einiger Absagen konnte der TSC nur mit acht Spielern inklusive Libero und zwei Zuspielern an den Start gehen. Da Trainer Ole Wirtz die zweite Herrenmannschaft des TSC zu ihrem Spieltag begleitete, übernahm Daniel Morton das Coaching der Mannschaft.
Beide Mannschaften starteten nervös in den ersten Satz. Der TSC konnte sich mit einigen sicheren Angriffen dennoch einen Vorsprung erkämpfen und zwang die Gastgeber beim Stand von 6:9 in die erste Auszeit. Diese zeigte Wirkung und die Spieler des Lüner SV kamen immer besser ins Spiel. Der TSC hatte einige Schwierigkeiten mit der eigenen Annahme und konnte selten einen Angriff über die Mitte einleiten. Die Außen- und Diagonalangreifer hatten damit häufig einen Doppelblock vor sich und konnten wenig Druck aufbauen. Trotzdem konnte der Gegner erst beim Stand von 15:15 ausgleichen. Zum Ende des Satzes leisteten sich die Dortmunder aber zu viele Fehler und konnten sich keine Punkte mehr erspielen. Auch ein Wechsel der Zuspieler bei 21:18 zeigte keine Verbesserung und so ging der erste Satz mit 25:18 an Lünen.
Im zweiten Satz startete Neuzugang Philipp Görts auf der Zuspielerposition. Mit einigen gezielten Angaben konnten sich die Dortmunder schnell einen Vorsprung zum 5:1 erspielen. Der Lüner SV fand nur schwer in den Satz, da der TSC in allen Aktionen immer sicherer wurde. Aufgrund der verbesserten Annahme konnten nun auch die Mittelangreifer Simon Austrup und Michel Lang wichtige Punkte erzielen. Die Gastgeber gingen im zweiten Satz nur einmal beim Stand von 11:12 in Führung, die die Dortmunder aber mit gezielten Angriffen schnell wieder übernehmen konnten. Anschließend sorgte das Schiedsgericht für einige Diskussionen bei einem Aufstellungsfehlers des TSC. Die Mannschaft ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und erkämpfte sich den zweiten Satz mit 25:22.
Der TSC nahm den Schwung aus dem zweiten Satz mit und startete souverän in den Dritten. Durch starke Angriffe von André Hoffmann und Neuzugang Lukas Laczkowski erspielten sich die Dortmunder schnell eine 5-Punkte Führung und zwangen die Gegner früh zu einem Wechsel. Die Gastgeber fanden dennoch nicht ins Spiel, da auch der Block des TSC, vor allem durch Thomas Birkhäuer, kaum Angriffe durchließ. Durch starke Angaben erspielten sich die Dortmunder 6 Punkte in Folge zum Stand von 16:7. Beim Spielstand von 21:12 wechselte Coach Daniel Morton nochmals die Zuspieler und der TSC konnte den Satz verdient mit 25:16 gewinnen.
Wie auch im dritten Satz starteten die Dortmunder stark in den folgenden Satz. Zügig konnte sich eine Führung zum 5:0 erspielt werden. Durch die starken Leistungen der Abwehr um Libero-Neuzugang Memian Sulaiman konnte Zuspieler Christopher Grütering alle Angreifer bedienen. Nach einem frühen Wechsel und einer Auszeit bei 15:10 wurde der Lüner SV immer besser und konnte viele Angriffe, vor allem über die Diagonalposition, verwerten. Die Führung der Gäste schrumpfte immer weiter und nach vier Punkten in Folge des Lüner SV‘s sah sich Coach Daniel Morton bei 17:17 gezwungen die Zuspieler zu wechseln. Der Wechsel brachte zunächst Ruhe in die Mannschaft und der TSC konnte sich eine Führung zum 20:18 erkämpfen. Doch durch einige Fehler der Dortmunder und starke Angriffe der Gastgeber holte der Lüner SV wieder schnell auf und erspielte sich nach einem zwischenzeitlichem 21:21 den ersten Satzball beim Stand von 22:24. Alles sah schon nach Tie-Break aus, doch Thomas Birkhäuer machte es für die Gäste richtig Dunkel und setzte seinen starken Block zum 23:24. Auch den zweiten Satzball spielten die Gastgeber über ihren Außenangreifer, doch Thomas Birkhäuer schraubte sich noch einmal höher als alle Anderen und blockte erfolgreich den Angriff der Gegner. 24:24! Nach einem gezielten Angriff zum 25:24 hatten nun die Dortmunder Satz- und Matchball. Der folgende Angriff der Gegner konnte abgewehrt werden und der Ball ging zu Außenangreifer André Hoffmann. Dieser konnte den Ball gezielt in den gegnerischen Block schlagen und ließ den abgeprallten Ball abgeklärt ins Aus fallen. Der TSC gewann damit den vierten Satz mit 26:24 und entschied das Spiel mit 3:1 für sich.
Es spielten: Austrup, Birkhäuer, Görts, Grütering, Hoffmann, Laczkowski, Lang, Sulaiman
Coach: Morton
Bericht: Philipp Görts
Spielbericht der 2. Herren
Das erste Spiel der Saison begann für die 2. Herren des TSC in Bochum gegen den CVJM Siegen. Gerade aufgrund von Neuzugängen wie Thilo Krötz als Diagonalangreifer und Patrick Frasheri als Libero neben einem Team, das in der Zusammenstellung noch so gut wie keine Erfahrung zusammen gesammelt hat, war man sich bereits zu Anfang bewusst, dass dies kein leichtes Spiel werden würde.
Gerade zu Anfang merkte man die Nervosität der Dortmunder, die des Öfteren durch Netzberührungen im Block oder unstabile Annahmen früh Punkte liegen ließen. Nach einiger Zeit wurden sie jedoch sicherer und kamen ins eigene Spiel rein. Dennoch kam man trotz der Aufholjagd nicht gegen das stabilere Team aus Siegen an und verlor den 1. Satz knapp 25:22.
Auch im 2. Satz taten sich die Dortmunder schwer, gegen den Angriff über Mitte und Außen zu wehren. Weil selten Floats kamen, fehlte in den eigenen Angaben zu häufig der Druck, was die Siegener entscheidend für ihre Angriffe ausnutzen konnte. Kam nach häufigeren Angabeserien eine Annahme zustande, konnte zu selten ein direkter Punkt durch den eigenen Angriff erzielt werden. Leider konnte auch die Doppeleinwechslungen der Zuspieler- und Diagonalpositionen durch den Trainer wenig gegen den deutlichen Punkterückstand helfen, weswegen der 3. Satz ein ähnliches Ende fand und die Siegener mit einem mehr oder weniger deutlichen 3:0 den Sieg davontrugen.
Dennoch sind sich die Dortmunder bewusst, dass dies eine Niederlage gegen eine der Leistungsstärkeren Mannschaften war und sich die Truppe im Laufe der Saison besser zusammen einspielen wird.
Es spielten: Altfeld, Backhaus, Ben Fraj, Bockenhagen, Frasheri, Garcia C., Krötz, Nieben, Zorn
Bericht: Patrick Frasheri

